Werner Overkamp bleibt dem VDV erhalten.

Werner Overkamp bleibt dem VDV erhalten.

Bild: © VDV

VDV-Vizepräsident Werner Overkamp wurde einstimmig zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates Bus wiedergewählt und bleibt damit zugleich Vizepräsident für den Bereich Bus im VDV. Der Geschäftsführer der STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH wurde erstmals 2019 zum VDV Vizepräsidenten gewählt, gilt als erfahrener Praktiker und begleitet seit Jahren engagiert die Transformation im Bus-Bereich hin zu klimaneutralen Antrieben und modernen, kundenfreundlichen Angeboten.

 

„Es sind keine einfachen Zeiten mit teilweise unvorhergesehenen Entwicklungen. Trotzdem sind wir fest bei unseren Zielen mit Blick auf den Klimaschutz und die dafür notwendige Antriebs- und Mobilitätswende. Hinzu kommt nun noch stärker das Thema Energieimporte: Wenn wir uns vom Öl weiter unabhängig machen wollen, dann müssen wir auch im Busbereich die klimaneutralen Antriebe, allen voran Elektro und Wasserstoff, weiter konsequent fördern und das auch im Bundeshaushalt so abbilden, wie im Koalitionsvertrag angekündigt. Diese Ziele werden wir nur im Teamspiel in der Branche – und mit den politischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern in Bund, Ländern und den Kommunen –  erreichen“, führt Overkamp in einer Pressemitteilung aus.  Es gebe mehr zu tun denn je: beim Ausbau des klassischen Linienverkehrs, der ergänzenden On-demand-Angebote, der E-Bus-Flotten nebst Infrastruktur oder mit Blick auf die Digitalisierung und den Fachkräftemangel.

Busverkehr mit vielen Vorzügen

Auch VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff spricht von großen Herausforderungen für die Branche. „Weil die Planungs- und Umsetzungszyklen bei den Bahnsystemen zeitaufwändiger sind, kommt auf die Busflotten bereits jetzt und in der nahen Zukunft die Aufgabe zu, eine Hauptrolle für die Verkehrswende zu spielen. Wir sehen das bereits bei der Transformation hin zur Elektromobilität. Es wird gerade in dieser Legislatur auf Bundesebene darum gehen, dass die vielen Vorzüge, die der Busverkehr hat, nicht aus den Augen verloren gehen. Wir brauchen dichte und flexible Busnetze bis in die Standrandlagen und Dörfer – elektrisch, kundennah und in weiterer Zukunft auch autonom fahrend. Es wird auch darum gehen, dass der ÖPNV als Schlüssel für die Verkehrswende nicht gegenüber dem Auto ins Hintertreffen gerät.“  (amo)

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