Zieht sich aus der Geschäftsführung von WWE zurück: Stephan Nahrath.

Zieht sich aus der Geschäftsführung von WWE zurück: Stephan Nahrath.

Bild: @ WWE

Stephan Nahrath (56), seit dem 1. November 2015 alleiniger Geschäftsführer der Westfalen Weser Energie GmbH & Co. KG (WWE), verlässt im Herbst das Unternehmen. Er zieht sich ins Privatleben zurück und wird sich seinen Interessen, zum Beispiel dem Naturschutz, widmen. Das Präsidium des Aufsichtsrats von WWE äußerte, Nahrath habe sich um das Unternehmen verdient gemacht. Tim Kähler, der Aufsichtsratsvorsitzende: „Er hat das kommunale Erfolgsmodell weiter vorangebracht und die Unternehmensgruppe auf ihrem guten Weg konsolidiert.“

Die WWE mit Sitz in Paderborn ist ein Kommunalisierungsprodukt, sie übernahm im Juli 2013 wichtige Bereiche der früheren Eon Westfalen Weser. 56 Kreise und Kommunen sind an dem Unternehmen beteiligt, 24 weitere Kommunen sind Konzessionsgeber. Das operative Geschäft liegt in den beiden Tochterunternehmen, der Westfalen Weser Netz GmbH und der Energieservice Westfalen Weser GmbH. Bestehende und zukünftige Beteiligungen sowie Dienstleistungen werden in der Westfalen Weser Beteiligungen GmbH gebündelt.

Kommunalisierung maßgeblich vorangetrieben

Als zweiter Geschäftsführer prägte Nahrath ab 2013 die WWE maßgeblich mit. Er ist dafür verantwortlich, dass sie eine sehr solide Stellung als kommunales Unternehmen in der Region Ostwestfalen innehat. In Nahraths Amtszeit wuchs der Anteilseignerkreis von 48 auf heute 56 Kommunen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Kähler betonte, dass der scheidende Geschäftsführer großes Vertrauen bei den Gesellschaftern, Kommunen und Kreisen der Region wie auch in der Belegschaft genieße.

Dem Präsidium des Aufsichtsrats der WWE gehören neben Kähler als Vorsitzendem auch Michael Dreier als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und Daniel Böddeker als Betriebsratsvorsitzender an. Die drei sind nun beauftragt, als Findungskommission einen Vorschlag zur Nachfolge von Nahrath in der Geschäftsführung der WWE im Kontext der weiteren Ausrichtung der Gesellschaft auszuarbeiten. (sig)

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