Verdi verhandelt mit ostdeutschen Energieunternehmen über bessere Lohnverhältnisse.

Verdi verhandelt mit ostdeutschen Energieunternehmen über bessere Lohnverhältnisse.

Bild: © Lino Mirgeler/dpa

Zur zweiten Runde der Tarifverhandlungen für die ostdeutsche Energiewirtschaft haben sich am Dienstag rund 150 Teilnehmer einer Kundgebung in Halle versammelt. Mit Ansprachen und Transparenten verliehen die Männer und Frauen nahe der Innenstadt ihren Forderungen Nachdruck. "Wir wollen den Arbeitgebern zeigen, dass wir hier sind", sagte ein Sprecher von Verdi-Ostsachsen.

Die Gewerkschaft Verdi will nach eigenen Angaben für die 390.000 Beschäftigten ein Lohnplus von 6,1 Prozent und für die Auszubildenden 150 Euro mehr Vergütung pro Jahr. Die Arbeitgeber haben nach Gewerkschaftsangaben bisher eine Anhebung in zwei Stufen um jeweils 2,1 Prozent für mehr als zwei Jahre angeboten.

Ergebnisse nicht absehbar

Der Flächentarifvertrag gilt für Beschäftigte von Regionalversorgern wie EnviaM, der Thüringer Energie AG oder der Verbundnetz Gas AG. Zudem verhandeln die Tarifpartner für die Mitarbeiter zahlreicher Stadtwerke. Es geht um Standorte in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Bis zum Nachmittag gab es keine Einigung in dem Tarifstreit. "Wir befinden uns nicht einmal annäherend in dem Bereich der Einigung", sagte Verdi-Verhandlungsführer Stefan Najda. Wie lange die Gespräche dauern könnten, blieb zunächst unklar. (ls/dpa)

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