Mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und einem Bilanzgewinn von 53,3 Mio. bleibt Badenova weiterhin wirtschaftlich stabil. Der Gewinn des südbadischen Unternehmens, welches 2001 aus einer Fusion von sechs Energieversorgern hervorging, wird u.a. an die 97 Gesellschafterkommunen zwischen Hochrhein und Nordschwarzwald ausgeschüttet.
113,8 Mio. Euro hat der Energieversorger im abgelaufenen Geschäftsjahr in die regionale Infrastruktur und Energiewende vor Ort investiert. Das sind 41,7 Mio. Euro mehr als 2018.
So teilen sich die Investitionen auf
Im Bereich der Erdgasnetze flossen so über 34,5 Mio. Euro hinein, was neun Millionen Euro mehr zum Vorjahr sind. Auch bei den Stromnetzen stieg die Investitionssumme von 13,1 Mio. Euro auf 18,5 Mio. Euro merklich an. Auf die Wärmenetze und -anlagen entfielen 11,8 Mio. Euro, was fast einer Verdopplung zu 2018 entspricht.
Auch die Investitionen im allgemeinen Bereich und den Finanzanlagen waren 2019 hoch. So flossen knapp 42 Mio. Euro hinein, während es 2018 noch 20,7 Mio. Euro waren. Darunter fallen u.a. der Erwerb von 44,45 Prozent am elsässischen Stadtwerk CALEO S.A., womit dem Energieversorger nun eine Brücke ins Nachbarland Frankreich gelungen ist.
Solide Absätze
Die gesetzten Vertriebsziele für das Geschäftsjahr hat Badenova erfüllt. Durch die vergrößerte Angebotspalette wurden bundesweit wieder neue Kunden, überwiegend im Privatsektor, gewonnen. Der Stromverkauf ist im Vergleich zu 2018 um rund zehn Prozent gestiegen und beträgt 3676 Mio. Kilowattstunden (kWh). Alle privaten Stromkunden erhalten standardmäßig zertifizierten Ökostrom.
Der Erdgasverkauf liegt mit 10.007 Mio. kWh um sechs Prozent unter dem Vorjahr. Im Wärmebereich legte das Unternehmen ebenfalls leicht zu – trotz des milden Winters. Der Wärmeabsatz lag 2019 bei 317 Mio. kWh. Der Wasserabsatz war mit 20 Mio. Kubikmetern etwas geringer als im Rekordjahr 2018. (gun)



