Windkraftanlage der Badenova auf dem Roßkopf (Raum Freiburg)

Windkraftanlage der Badenova auf dem Roßkopf (Raum Freiburg)

Bild: © badenova

Der Freiburger Energieversorger Badenova und der Wind- und Solarparkbetreiber Encavis wollen gemeinsam den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland vorantreiben. Dazu gründen die beiden Unternehmen die neue Gesellschaft Encavis Energieversorger I (EEV) in Hamburg. An EEV soll Encavis zu 51 Prozent und das Unternehmen Kommunale Energiewende (KEW) zu 49 Prozent beteiligt sein, wie der kommunale Versorger mitteilt.

Die neue Gesellschaft EEV soll sich bei der regenerativen Stromerzeugung vor allem auf den Kauf und den Betrieb von Wind- und Photovoltaikanlagen im Bundesgebiet konzentrieren. Gleichzeitig sollen angrenzende Technologien, wie etwa Batteriespeicher und die Vermarktung des aus Erneuerbaren erzeugten Stroms, zum Portfolio dazugehören.

Kommunale Beteiligungsgesellschaft

Die Beteiligungsgesellschaft KEW wird zum Start von Badenova gegründet. Neue Partner können Anteile erwerben und sich so an langfristigen Investitionen in Wind und PV beteiligen, heißt es.

"Wir haben mit diesem neuen Kooperationsmodell bereits nach wenigen Monaten die Basis geschaffen, um 200 Millionen Euro an Investitionen durch Minderheitsbeteiligungen der Eigenkapitalpartner voranzubringen", sagt Christoph Husmann, Vorstandssprecher und CFO von Encavis

Bundesweit wachsen

Badenova will bis 2035 ein GW installierte Leistung mit erneuerbaren Energien aufgebaut haben. Der Großteil soll in der Region entstehen, ein gewisser Anteil aber auch über bundesweite Beteiligungen. "Die hier entwickelte Kooperationslösung bietet die Möglichkeit, gemeinsam mit Encavis und weiteren Partnern zukünftig auch bundesweit über Wind- und PV-Projekte zu wachsen", betont Badenova-Vorstand Heinz-Werner Hölscher.

Der Anteil des kommunalen Versorgers am überregionalen Ausbau der Encavis-Kooperation soll Projekt für Projekt geprüft werden und sich über die Zeit entwickeln. Zudem soll die Kooperation durch Aufnahme weiterer Partner, wie regionale Energieversorger, Stadtwerke und Kommunen in die KEW, weiter ausgebaut werden. (jk)

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