Die BayWa r.e. baut in Polen ein Lager samt Büroflächen auf, um die Nachfrage an PV-Anlagen dort besser bedienen zu können.

Die BayWa r.e. baut in Polen ein Lager samt Büroflächen auf, um die Nachfrage an PV-Anlagen dort besser bedienen zu können.

Bild: © BayWa r.e.

Die BayWa r.e. will in den kommenden Wochen ihre erste Lagerhalle in Polen und neue Bürogebäude eröffnen. Damit sollen vor allem die Lieferungen in das deutsche Nachbarland erleichtert werden und der hohen Nachfrage an PV-Modulen nachgekommen werden.

Noch im April soll das 5700 Quadratmeter große Lager seine Tore öffnen. Bislang mussten Installateure für den Import von Produkten oft einen Währungswechsel in Kauf nehmen. Das war umständlich und führte nicht selten zu Verzögerungen. Mit der Lagerhalle und den Büros vor Ort soll sich das laut BayWa r.e. ändern.

Schulungen geplant

„Sobald die neue Lagerhalle und die Büros eröffnet sind, können unsere Kunden direkt bei uns bezahlen, ohne dass ein Währungsumtausch erforderlich ist. Auch werden wir die Lieferzeiten deutlich verbessern können, sodass 95 Prozent der Produkte innerhalb von 24 Stunden und die restlichen Produkte innerhalb von 48 Stunden geliefert werden können“, resümiert Lukasz Zaziabl, Managing Director der BayWa r.e. Solar Systems in Polen.

Bis Ende 2020 machten Kleinanlagen über 70 Prozent der gesamten installierten PV-Leistung in Polen aus. Aber auch bei den Großprojekten tut sich etwas. So hat die BayWa r.e. selbst erst kürzlich fast 65 MWp Solarleistung ans Netz gebracht – förderfrei. Am neuen Standort sollen auch Schulungen für Installateure angeboten werden, um immer auf dem neusten Stand der Marktentwicklung zu sein, kündigte die BayWa r.e. an. (lm)

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