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Betreiber von Nord Stream 2 dementiert Konkurs

Die Gazprom-Tochter weist damit Äußerungen von Schweizer Behördenvertretern zurück. Aus Moskau kommt unterdessen scharfe Kritik an der Aussetzung der Pipeline-Zertifizierung durch Berlin.
02.03.2022

"Berlins Entscheidung, das Projekt zu stoppen, wird die russisch-deutschen Beziehungen irreparabel beschädigen", heißt es aus dem russischen Außenministerium.

Der Betreiber der russischen Pipeline Nord Stream 2 mit Sitz im Schweizer Kanton Zug hat auf seiner Homepage Meldungen zurückgewiesen, dass er kurz vor einem Konkurs stehen soll. Das Unternehmen habe die lokalen Behörden lediglich darüber informiert, dass man aufgrund der jüngsten geopolitischen Entwicklungen und der US-Sanktionen Angestellte entlassen habe. Nach Medienangaben sollen 106 Personen betroffen sein, der Schweizer Wirtschaftsminister Guy Parmelin hatte am Montagabend im Fernsehen zunächst von 140 Entlassungen gesprochen.

Die Zuger Volkswirtschaftsdirektorin Silvia Thalmann-Gut hatte…

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