In Chemnitz pocht ein branchenübergreifendes Bündnis auf einen Anschluss an das Wasserstoffnetz des Bundes. Dessen Pläne sehen aktuell nicht vor, die Stadt in Sachsen an das sogenannte Kernnetz anzuschließen.
Die Integration in das Wasserstoff-Kernnetz sei für die Region aber von größter Bedeutung. Das betonte Jörg Scheibe, Geschäftsführer des Netzbetreibers Inetz, laut Mitteilung im Chemnitzer Rathaus.
Der Bedarf an grünem Wasserstoff wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, insbesondere in der Industrie. Roland Warner, Geschäftsführer des Energieversorgers Eins, beziffert diesen auf 1 Terawattstunde bis zum Jahr 2032 – Tendenz weiter steigend. Neben der Infrastruktur sei daher auch der Bau einer Wasserstoffproduktion nötig.
Interessen gebündelt
Die beiden Unternehmen haben sich mit der Stadt Chemnitz, der IHK Chemnitz sowie dem Wasserstoff- und Technologiecluster HZwo nun zu dem Bündnis Region Chemnitz zusammengeschlossen. Mit dem Ziel, ihre gemeinsamen Interessen zu bündeln und die Regierung womöglich zu einem Umdenken beim Kernnetz zu bewegen. (dz)



