Bild: © Günter Havlena/Pixelio

Die Climeworks AG, ein Spezialist für die Filterung von CO2 aus der Umgebungsluft, erhält von Investoren 30,5 Mio. Schweizer Franken, das sind umgerechnet 26,8 Mio. Euro. Die Mittel werden verwendet, um die modulare und skalierbare Technologie „Climeworks Direct Air Capture“ (DAC) weiter zu industrialisieren, auf eine Massenproduktion vorzubereiten und damit die Stückkosten deutlich zu senken.

Das frische Kapital stammt von einem Konsortium aus bestehenden und neuen Privatinvestoren sowie der größten Kantonalbank der Schweiz, der Zürcher Kantonalbank. Mit dieser Finanzierungsrunde summieren sich die Investitionen in die Climeworks AG und ihre DAC-Technologie, die auch Eigenkapital und öffentliche Zuschüsse enthalten, auf mehr als 50 Mio. Schweizer Franken.

Unvermeidbare Emissionen rückgängig machen

Jan Wurzbacher, Mitgründer und Co-CEO der Climeworks AG, erklärt die Ziele seiner Firma so: „Unsere DAC-Anlagen adressieren Märkte, die von Lebensmitteln, Getränken und Landwirtschaft über erneuerbare Treibstoffe und Materialien bis hin zur Kohlendioxid-Entfernung reichen. Im letztgenannten Bereich können Unternehmen und Privatpersonen ihre unvermeidbaren Emissionen mithilfe von Climeworks rückgängig machen.“

Climeworks plant, ihre Präsenz in allen Marktsegmenten, in denen die Firma heute schon aktiv sind, auszubauen. Daneben ist vorgesehen, das Team auszubauen, die Entwicklungskapazitäten zu stärken und die Kommerzialisierung voranzutreiben. Damit möchte Climeworks dem selbstgesteckten Ziel, bis 2025 ein Prozent der jährlichen, globalen CO2-Emissionen aus der Luft zu filtern, einen großen Schritt näherkommen. (sig)

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