Das Betreiberkonsortium des Containerterminals Osnabrück: (von links) Nosta-Geschäftsführer Rüdiger Tepe, der Osnabrücker Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes, TBOS-Geschäftsführerin Kristina Rummeld, Hellmann-Gesellschafter Klaus Hellmann, TBOS-Mitgesellschafter Clemens Haskamp, Koch International-Geschäftsführer Uwe Fieselmann sowie TBOS-Geschäftsführer Guido Giesen.

Das Betreiberkonsortium des Containerterminals Osnabrück: (von links) Nosta-Geschäftsführer Rüdiger Tepe, der Osnabrücker Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes, TBOS-Geschäftsführerin Kristina Rummeld, Hellmann-Gesellschafter Klaus Hellmann, TBOS-Mitgesellschafter Clemens Haskamp, Koch International-Geschäftsführer Uwe Fieselmann sowie TBOS-Geschäftsführer Guido Giesen.

Bild: © TBOS / Uwe Lewandowski

Die drei regionalen Logistikfirmen Hellmann, Koch International und Nosta halten die Mehrheit der Betreiberin des im Bau befindlichen Container Terminal Osnabrück (CTO). Minderheitsgesellschafter mit 49 Prozent der Anteile ist die Terminalbesitzgesellschaft Osnabrück (TBOS). Hinter der TBOS stehen die Stadtwerke Dortmund (DSW21) und Osnabrück.

„Wir freuen uns, dass wir für den Betrieb der Anlage weltweit tätige Logistikunternehmen mit regionaler Verankerung gewinnen konnten“, betonte TBOS-Geschäftsführer Guido Giesen in einer Pressemitteilung. Die sei ein weiterer Beleg für die Bedeutung, die Osnabrück als starker Logistikstandort habe.  Auch Klaus Hellmann vom Betreiberkonsortium verspricht sich weitere Entwicklungsmöglichkeiten. Die CTO wird den Betrieb der KV-Anlage (kombinierter Verkehr) zum 1. Oktober dieses Jahres aufnehmen.

 

 

Bis zu 150.000 Ladeeinheiten pro Jahr können von der Straße auf die Schiene umgeschlagen werden

Bereits im Sommer soll das Terminal fertiggestellt sein. Ab Oktober können 700 Meter lange Ganzzüge ins Terminal einfahren und be- und entladen werden. Bis zu 150.000 Ladeeinheiten pro Jahr können und sollen über das Terminal von der Straße auf die Schiene umgeschlagen werden. Rund 29 Millionen Euro investieren die TBOS-Gesellschafter in den Bau der Anlage. Gut 80 Prozent des Gesamtinvests kommen aus einem Fördertopf des Bundesverkehrsministeriums.

Die Terminalbesitzgesellschaft OS (TBOS) GmbH & Co. KG ist Bauherrin des neuen Containerterminals am Hafen Osnabrück. Gesellschafter sind die DSW21 (49 Prozent) und die Stadtwerke Osnabrück (25 Prozent), die restlichen 26 Prozent der Anteile halten Osnabrücker Spediteure. (hoe)

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