Matthias Roth-Oldenbourg (links) und Josef Werum, Gründer und Geschäftsführer der Inpower-Gruppe

Matthias Roth-Oldenbourg (links) und Josef Werum, Gründer und Geschäftsführer der Inpower-Gruppe

Bild: © Inpower

Die Suche nach einem Investor scheint geglückt. Und so wagt Direktvermarkter Inpower wenige Monate nach der Insolvenz nun einen Neustart.

Wie das Unternehmen mitteilte, steigt der Prager Trading-Spezialist Second Foundation als Investor ein. Dabei handelt es sich um einen Teil der BHM Group, die unter anderem in den Bereichen erneuerbare Energien und Energiehandel tätig ist.

Inpower seit 2006 in Direktvermarktung

Second Foundation bestehe aus einem Team von Mathematikern, Meteorologen und Informatikern, heißt es. Das Unternehmen soll die Dienstleistungen der Inpower-Gruppe unterstützen und einen "deutlichen Mehrwert" für Direktvermarktungskunden von Inpower bieten. Zugleich steigt Second Foundation damit selbst in den deutschen Markt ein.

Die Inpower-Gruppe beschäftigt sich nach eigenen Angaben seit 2006 mit der Direktvermarktung erneuerbarer Energien. Sie hat ihren Hauptsitz in Mainz.

Gründer bleiben "in verantwortlicher Position"

Die beiden Gründer und Geschäftsführer Josef Werum und Matthias Roth-Oldenbourg bleiben laut Pressemitteilung weiterhin in verantwortlicher Position und halten auch Anteile. Operativ arbeite die gesamte Inpower-Gruppe inklusive aller Mitarbeiter auch nach dem Neustart unverändert, heißt es.

Ziel sei es, das Direktvermarktungsportfolio nun deutlich auszubauen, teilt das Unternehmen mit. Das gehe auch mit einer personellen Veränderung des Teams in Mainz einher. So würden im ersten Schritt zwei Vertriebsspezialisten mit Erfahrung in der Direktvermarktung gesucht. (aba)

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