Die EnBW gehört fast zur Hälfte dem Land Baden-Württemberg.

Die EnBW gehört fast zur Hälfte dem Land Baden-Württemberg.

Bild: © EnBW

Zusammen mit weiteren - von EnBW Tochtergesellschaften realisierten - 30 Megawatt Onshore-Windkraft konnte der EnBW-Konzern damit im vergangenen Jahr einen Zubau von insgesamt 204 Megawatt für sich verbuchen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Davon entfallen rund 150 Megawatt auf neue Windparks in Baden-Württemberg. In Summe verfügt EnBW nach eigenen Angaben nun über ein Windkraftportfolio von 540 Megawatt. Damit wurden die Windkraftkapazitäten an Land seit 2012 mehr als verdreifacht.

Die Wachstumsstrategie soll im laufenden Jahr ihre Fortsetzung finden. "Auch für das Jahr 2018 ist unsere Projektpipeline gut gefüllt", erklärte Dirk Güsewell, Leiter Portfolioentwicklung Erzeugung bei der EnBW. Kritik übt er allerdings am neuen Ausschreibungssystem. "Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Nur wenn dauerhaft gleiche Voraussetzungen und faire Chancen für alle Marktteilnehmer sichergestellt werden, ist gewährleistet, dass der Ausbau der Windkraft und mit ihm ein zentraler Baustein unserer künftigen Energieversorgung nicht auf halber Wegstrecke an Fahrt verliert und die gesetzlich verankerten Ausbauziele in diesem Bereich erreicht werden können“, betonte Güsewell. (hil)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper