Visualisierung des geplanten Enercity-Neubaus: Auf rund 20.000 Quadratmetern sollen rund 650 funktionale Arbeitsplätze im Passivhausstandard entstehen.

Visualisierung des geplanten Enercity-Neubaus: Auf rund 20.000 Quadratmetern sollen rund 650 funktionale Arbeitsplätze im Passivhausstandard entstehen.

Bild: © Architekturbüros haascookzemmrich STUDIO2050 (Stuttgart)

Der Umzug ist im Herbst 2022 geplant. Bis zu 90 Mio. Euro kostet das neue Verwaltungsgebäude des Regionalversorgers Enercity an der Glocksee in Hannover. Auf rund 20.000 Quadratmetern sollen rund 650 funktionale Arbeitsplätze im Passivhausstandard entstehen.

Nun wurde im kleinen Kreis der Grundstein für den Neubau gelegt. Mit dabei waren auch Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay und Enercity-Chefin Susanna Zapreva.

Die Visualisierung zeigt das lichtdurchflutete Artrium des geplanten Enercity-Neubaus.Illustration: © Architekturbüros haascookzemmrich STUDIO2050 (Stuttgart)

Geothermie und PV-Anlage

Das Gebäudekonzept des futuristisch anmutenden Neubaus, nach den Entwürfen des Stuttgarter Büros „haascookzemmrich Studio 2050“ setzt laut Pressemitteilung auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und eine aktive Energieversorgung. 

Neben der Geothermie für die Wärme liefert eine Photovoltaikanlage auf dem teilbegrünten Dach die nötige Energie, mit der das Bürogebäude versorgt wird. Ein weiterer Bestandteil des Energie-Gebäude-Konzepts ist eine leistungsstarke Ladeinfrastruktur für die Enercity-E-Fahrzeug-Flotte.

Herzstück des Architekten-Entwurfs ist das gläserne Atrium als zentraler Ort der Begegnung im Inneren – "eine Art Marktplatz" mit Konferenzräumen, moosbewandeter Fitnessfläche mit Gymnastikraum und Blick auf die Ihme und dem Restaurant am Park, um den herum sich die Büroflächen verteilen.

Inspiration für vernetztes Arbeiten

Brücken, die den überdachten Innenhof überspannen, und Rampen verbinden die einzelnen Netzwerkflächen des Hauses und sollen Inspiration schaffen für neue Ideen und kollektiv-vernetztes Arbeiten. Realisiert wird der Bau vom hannoverschen Immobilienkonzern hanova, der sich in einer europaweiten Ausschreibung des Projektes durchgesetzt hatte. (hoe)

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