Bild: @ AdobeStock/Klaus Eppele

Das Neujahr startet nicht nur mit neuen Vorsätzen, sondern oft auch mit neuen Strom- und Gastarifen, auf die sich Energieverbraucher einstellen müssen. Der Gesetzgeber justiert bei zahlreichen preisbildenden Komponenten nach. Das müssen die Versorger bei ihrer Preiskalkulation berücksichtigen. Wie werden die Energiepreise ab 2026 aussehen? Der Energiepreis-Ticker liefert Ihnen eine kompakte Übersicht.


18. Februar 2026

Osnabrück senkt jetzt auch Strompreise

Die Stadtwerke Osnabrück sind Grundversorger in ihrer Region.Bild: © Andreas Baumer/ZFK

Am 1. April senken die Stadtwerke Osnabrück die Strompreise in der Grundversorgung für Haushalts- und Gewerbekunden. Ein Musterhaushalt mit einem jährlichen Stromverbrauch von 2500 Kilowattstunden (kWh) spart dadurch circa sechs Prozent, dies teilte das kommunale Unternehmen nun mit.

Konkret senken die Stadtwerke Osnabrück den Arbeitspreis im Standardlastprofil von 38,79 Cent je Kilowattstunde (brutto) auf 34,87 Cent je kWh, während der Grundpreis von 12,73 Euro im Monat auf 13,09 Euro steigt.

"Wir freuen uns, dass wir die gesunkenen Einkaufspreise an unsere Kunden weitergeben können" sagt Stadtwerke-Energiechef Jan-Hendrik Funke. Einige Wettbewerber hatten ihre Strom-Grundversorgungstarife bereits zum Jahreswechsel angepasst. "Wir haben bewusst die finalen Netzentgelte als wesentlichen Bestandteil unserer Tarife abgewartet, um eine verlässliche und solide Kalkulationsbasis zu schaffen", betont Funke.

Zuletzt hatten die Stadtwerke Osnabrück nach eigenen Angaben ihre Strom‑Grundversorgungstarife zum 1. August 2022 angepasst. Seither stiegen sowohl die Netzentgelte als auch die Umlagen auf Strom stetig. Gesunkene Beschaffungskosten ermöglichten dagegen nun eine Anpassung der Grundversorgungstarife.


4. Februar 2026


Vattenfall senkt Stromarbeitspreis in Berlin

Berliner Stromkunden von Vattenfall können ab April mit einer spürbaren Entlastung rechnen. Der Energieversorger senkt in der Grundversorgung den Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde. Obwohl der monatliche Grundpreis steigt, ergibt sich sich für viele Haushalte dennoch eine Ersparnis.

Logo des Energieunternehmens Vattenfall.Bild: © Jens Kalaene/dpa

Konkret reduziert Vattenfall den Arbeitspreis in der Grundversorgung von bislang 44,39 Cent auf 37,93 Cent pro Kilowattstunde. Damit sinkt der verbrauchsabhängige Teil des Strompreises um 6,46 Cent. Gleichzeitig erhöht das Unternehmen zum 1. April den monatlichen Grundpreis von 10,90 Euro auf 13,40 Euro.

Nach Angaben von Vattenfall überwiegt die Entlastung durch den niedrigeren Arbeitspreis die Mehrkosten beim Grundpreis. Für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2200 Kilowattstunden ergibt sich demnach eine jährliche Ersparnis von rund 112 Euro. Das entspricht einer Reduzierung der Stromkosten um 10,12 Prozent.

Als Gründe für die Anpassung nennt Vattenfall mehrere Faktoren. Ausschlaggebend seien unter anderem staatliche Entlastungen sowie sinkende Netzentgelte des Berliner Stromnetzbetreibers Stromnetz Berlin. Zudem wirkten sich rückläufige Beschaffungskosten positiv auf den Arbeitspreis aus.

17. Dezember 2025

Stadtwerke Forst passen Grundversorgungstarife an

Die Stadtwerke Forst (Lausitz) senken zum Januar 2026 ihren Grundversorgungstarif für Strom und Gas (Symbolbild)Bild: © stocksolutions/AdobeStock

Die Stadtwerke Forst (Lausitz) senken zum 1. Januar 2026 ihren Grundversorgungstarif für Strom und Gas. So beträgt der Arbeitspreis für Strom ab diesem Tag 31,70 Cent je Kilowattstunde (Cent/kWh) brutto und damit um 2,62 Cent/kWh weniger als im Vorjahr. Der Grundpreis bleibt auf 149,94 Euro im Jahr unverändert. Beim Gas geht der Arbeitspreis in der Grundversorgung um 1,01 Cent/kWh auf 11,28 Cent/kWh zurück. Der Grundpreis steigt um 6,18 Euro auf 99 Euro jährlich.

Aktuell zählt der Versorger 15.672 Stromlieferverträge (inklusive Leerstand), davon 3139 in der Grund- und Ersatzversorgung. Bei Gas sind es 5655 Verträge, davon 562 in der Grund- und Ersatzversorgung. Sowohl bei der Strom- als auch bei der Gaspreisanpassung begründet der Versorger die Senkung mit den verbesserten Beschaffungskonditionen. Hinzu kommt die Senkung der Netzentgelte bei Strom und der Wegfall der Gasspeicherumlage.

Von der Senkung sind alle Gaskunden in der Grundversorgung mit Vertrag ab 1. Januar 2026 betroffen. Kunden, die sich in Laufzeitverträgen, zum Beispiel SWF | GAS 24 befinden, bekommen nach Ablauf ihrer jeweiligen Vertragslaufzeit die günstigeren Preise angeboten. Hier liegt der Arbeitspreis für Gas bei 9,60 Cent/kWh brutto. Der Grundpreis liegt bei 144 Euro im Jahr. Bei Strom bieten die Stadtwerke Forst im Tarif "Strom 12 ÖkoPlus" einen Arbeitspreis von 28,30 Cent/kWh und einen Grundpreis von 144 Euro jährlich an.


17. Dezember 2025

Stadtwerke Rees locken mit besonderem Treueangebot

Stadtwerke Rees senken Energiepreise zum Januar 2026 (Symbolbild)Bild: © Stockfotos-MG/Adobe Stock

Die Stadtwerke Rees senken zum 1. Januar die Energiepreise. Der Arbeitspreis für Gas reduziert sich um einen Cent netto pro Kilowattstunde, beim Strom um zwei Cent netto. In der Grundversorgung sinkt der Arbeitspreis um sieben Cent netto pro Kilowattstunde. Die Grundpreise bleiben unverändert.

Als besonderes Angebot für ihre Kundinnen und Kunden bieten die Stadtwerke allen mit digitalem Zugang zum Kundenportal einen kostenfreien Eintritt ins Stadtbad Rees. Dieses Angebot gilt für das gesamte Jahr und für alle im Haushalt lebenden Personen. Die Anmeldung erfolgt über das Kundenportal, der Eintritt per QR-Code.


9. Dezember 2025

Stadtwerke Neuss senken Strompreis zum 1. März

Die Stadtwerke Neuss passen ihre Energietarife an (Symbolbild)Bild: © stocksolutions/AdobeStock

Die Stadtwerke Neuss haben Preisanpassungen für ihre Gas- und Stromkunden in der Grundversorgung angekündigt. Ab dem 1. März sinkt der Strom-Arbeitspreis um etwa sieben Prozent. Die genaue Höhe sei noch abhängig von den endgültigen Netzentgelten und Umlagen. "Obwohl die Senkung der Netzentgelte in Neuss wohl unter dem Bundesdurchschnitt liegen wird, profitieren unsere Kundinnen und Kunden von einer darüber hinaus gehenden Reduzierung insbesondere aufgrund einer sehr guten Beschaffung", sagte Stadtwerke-Vertriebsleiter Matthias Braun. Mit dem Stichtag am 1. März senkt der Neusser Versorger seinen Strompreis etwas später als eine ganze Reihe von Energieunternehmen. Die meisten Versorger haben sich allerdings entschieden, die endgültigen Netzentgelte und Umlagen für 2026 abzuwarten.

Bereits zum 1. Januar senken die Neusser Stadtwerke die Arbeitspreise auch für Gas, die je nach Tarif und Jahresverbrauch um rund vier Prozent fallen. Dabei fangen die Stadtwerke sowohl steigende Netzentgelte aufgrund staatlicher Regelungen sowie die steigenden Kosten für Emissionszertifikate (CO2-Kosten) vollständig durch verbesserte Einkaufskonditionen auf. Auch die Abschaffung der Gasspeicherumlage zum 1. Januar 2026 geben die Stadtwerke "zu 100 Prozent an ihre Gaskunden weiter".


5. Dezember 2025

Auch in München fallen die Preise

Florian Bierbach führt die SWM.Bild: © SWM/Stefan Aumiller

In München fallen die Preise für die Stromgrundversorgung zum Februar, das teilten die Stadtwerke mit. Die SWM könnten den Arbeitspreis trotz steigender staatlicher Abgaben und Umlagen deutlich reduzieren. Grund hierfür seien sinkende Beschaffungskosten und geringere Netzentgelte. Der fixe jährliche Grundpreis hingegen erhöhe sich, da verschiedene Preisbestandteile wie beispielsweise der Grundpreis der Netzentgelte steigen.

Zum Beispiel zahle der Münchner Musterhaushalt (2500 kWh/Jahr, Grundversorgung) ab Februar etwa 95 Euro brutto pro Jahr weniger (972 statt 1067 Euro). Das entspreche einer Senkung um 8,9 Prozent im Vergleich zum aktuellen Preis. Die genaue Änderung teilte das Unternehmen zunächst nicht mit.


2. Dezember 2025

Solingen senkt zum März Strompreise deutlich

Strompreissenkung in Solingen (Symbolbild)Bild: © lovelyday12/AdobeStock

Ab März 2026 senken die Stadtwerke Solingen den Strom-Arbeitspreis in den Standardverträgen um 5,47 Cent brutto pro Kilowattstunde (kWh), gleichzeitig erhöht sich  der Strom-Grundpreis um 29,75 Euro brutto pro Jahr. Dies teilte das Unternehmen mit.

Aufgrund günstigerer Beschaffungskosten und staatlich subventionierter Netzentgelte für das Übertragungsnetz reduziere sich beim Strom der verbrauchsabhängige Arbeitspreis, heißt es weiter. Gleichzeitig steige der jährliche Grundpreis des Versorgers aufgrund eines gestiegenen Grundpreises der Netze Solingen von zehn Euro sowie weiteren Kostensteigerungen bei dem Energieversorger. Aus der Addition dieser beiden Bestandteile ergäbe sich für typische Stromkunden mit einem Durchschnittsverbrauch von 4.000 kWh pro Jahr eine Ersparnis von mehr als 189 Euro im Jahr.


28.11.2025

Stadtwerke Duisburg geben Preisvorteile im Einkauf weiter

Stadtwerke-Geschäftsführer Marcus WittigBild: © DVV

Die Stadtwerke Duisburg erklären, den Kundinnen und Kunden Preisvorteile beim eigenen Energie-Einkauf weitergeben zu können. Zudem änderten sich Umlagen und Netzentgelte. Ab dem 1. Januar 2026 sinkt der Arbeitspreis beim Strom von 42,97 auf 39,44 Cent pro Kilowattstunde (kWh) brutto.

Beim Erdgas habe der Bund zwar den Entfall der Speicherumlage beschlossen, allerdings hebe sich dies durch gestiegene Netzentgelte sowie einen höheren CO2-Aufpreis auf, so die Stadtwerke. Die Stadtwerke Duisburg senken den Erdgaspreis dennoch zum 1. Januar 2026. "Unsere Kundinnen und Kunden profitieren auch hier von den Vorteilen, die wir auf den Beschaffungsmärkten erzielen konnten", erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Marcus Wittig. Der Arbeitspreis für Erdgas sinkt zum Jahreswechsel von 16,32 auf 15,35 Cent/kWh brutto. 


28.11.2025

Strompreis in Bad Kreuznach sinkt, Gaspreis bleibt gleich

Strompreis in Bad Kreuznach sinkt (Symbolbild)Bild: © Navee/Adobestock

Auch die Kreuznacher Stadtwerke werden zum Jahreswechsel die Strompreise senken, die Gaspreise bleiben allerdings gleich, dies teilte das Unternehmen mit.

Sinkende Beschaffungskosten und reduzierte Netznutzungsentgelte ermöglichen eine spürbare Senkung des Arbeitspreises in der Stromgrundversorgung. Ab dem 1. Januar 2026 sinkt dieser um 7,10 Cent pro Kilowattstunde (inkl. MwSt.). Zwar steigen einige gesetzliche Umlagen wie die StromNEV-, Offshore- und KWKG-Umlage, sie schmälerten die Entlastung jedoch nur leicht.

Der Grundpreis erhöht sich dagegen moderat: Aufgrund gesetzlicher Vorgaben des Netzbetreibers steigt er um 5,66 Euro pro Jahr (inkl. MwSt.). Unter dem Strich bleibt die Einsparung für viele Haushalte aber deutlich. Ein durchschnittlicher Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.000 kWh spart laut den Stadtwerken im kommenden Jahr rund 207 Euro gegenüber 2025.

Für die Gasgrundversorgung ergibt sich hingegen kein Veränderungsbedarf. Die Preise bleiben stabil. Zwar entfällt laut Pressemitteilung die Gasspeicherumlage, jedoch steigen gleichzeitig die Netzentgelte sowie die CO₂-Abgabe, sodass sich die Effekte insgesamt ausgleichen.


27.11.2025

Stadtwerke Aalen senken Strompreis deutlich

Strom-Arbeitspreis im Grundversorgungstarif sinkt (Symbolbild)Bild: © bht2000/AdobeStock

Ab dem 1. Januar kostet der Strom-Arbeitspreis im Grundversorgungstarif rund elf Prozent weniger als bisher. Das haben die Stadtwerke Aalen für ihre Kunden angekündigt. Der Arbeitspreis für Gas in der Grundversorgung liegt ab 2026 etwa fünf Prozent unter dem bisherigen Preis. "Im Sinne unserer Kunden wollen wir Preisvorteile, die wir dank unserer vorausschauenden Beschaffung erzielen, umgehend an unsere Kunden weitergeben. Dadurch können wir die Preise ab Januar 2026 so deutlich senken", erklärte Sven Bosch, Bereichsleiter Markt bei den Stadtwerken Aalen.


26.11.2025

Rhönenergie kündigt Preissenkung für Strom an

Rhönenergie senkt Strompreise ab Januar 2026 (Symbolbild).Bild: © Jan Woitas/dpa

Ab 1. Januar 2026 profitieren die Kunden der Rhönenergie im Netzgebiet der Gruppe von einer Strompreissenkung. Die Stromtarife sinken um bis zu 4,6 Prozent, teilte der Versorger aus Fulda mit.

Hintergrund der Preissenkung sei der Beschluss des Bundestages, die Netzentgelte der überregionalen Übertragungsnetzbetreiber mit 6,5 Milliarden Euro zu bezuschussen. Ein weiterer Grund sei eine vorausschauende Beschaffungsstrategie des Versorgers. Keine Senkung gibt es hingegen bei den Gaspreisen. Die Erdgaspreise für Rhönenergie-Kunden bleiben unverändert.


17.11.2025

Kunden der Stadtwerke Bielefeld profitieren auch von niedrigeren Beschaffungskosten

Die Stadtwerke Bielefeld senken ab Januar 2026 die Preise für Strom in der Grundversorgung.Bild: © Stadtwerke Bielefeld

Deutliche Preissenkungen beim Strom und nahezu unveränderte Gesamtkosten bei einem durchschnittlichen Gasverbrauch: Darauf können sich die Kunden der Stadtwerke Bielefeld ab Januar kommenden Jahres einstellen.

Dank niedriger Energiebeschaffungskosten für Strom und gesunkener Netzentgelte sinkt der Arbeitspreis für Strom in der Grundversorgung um 4,13 Cent (brutto). Ein Durchschnittshaushalt im Grundversorgungstarif mit einem Jahresverbrauch von 2800 Kilowattstunden spart in etwa zehn Prozent an Stromkosten im Vergleich zum Vorjahr.

Nahezu unverändert bleiben hingegen die jährlichen Gesamtkosten der Gaskunden in Bielefeld. Zwar sinkt der Arbeitspreis für Gas aufgrund günstigerer Beschaffungskosten und dem Wegfall der Gasspeicherumlage um rund 0,54 Cent pro Kilowattstunde (brutto), hinzu kommt jedoch die eingeführte Konvertierungsumlage. Darüber hinaus hat sich der Grundpreis für Gas um gut 85 Euro (brutto) pro Jahr aufgrund der steigenden Gasnetzentgelte erhöht.

"Grundsätzlich sehen wir nach turbulenten Jahren auf dem Energiemarkt, dass sich die Lage stabilisiert hat, sowohl beim Strom als auch beim Gas", erklärt Rainer Müller, Geschäftsführer der Stadtwerke Bielefeld. Die Preise würden zwar immer noch über dem Niveau von vor dem Ukrainekrieg liegen, aber aktuell seien keine extremen Preisspitzen zu sehen.


17.11.2025

In Bochum und Braunschweig wird Strom und Gas günstiger

Preise für Strom und Erdgas werden nach unten angepasst (Symbolbild)Bild: © Stockfotos-MG/Adobestock

Auch im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bochum und des Braunschweiger Regionalversorgers BS Energy werden 2026 die Preise für Strom und Erdgas nach unten angepasst. Die Kunden profitieren auch hier, wie vielerorts, von der von der Bundesregierung geplanten Unterstützung der Übertragungsnetzbetreiber und dem Wegfall der Gasspeicherumlage. 

Der Arbeitspreis im Grundversorgungstarif "StadtwerkeBasis Strom" der Stadtwerke Bochum wird zum 1. Januar 2026 um 2,75 Cent pro Kilowattstunde auf 36,07 ct/kWh brutto gesenkt. Gleichzeitig wird der Grundpreis um 1,98 Euro brutto pro Monat angehoben. Für die allermeisten Kunden bedeute dies unterm Strich eine spürbare Entlastung, versichert der Sprecher der Geschäftsführung Frank Thiel. Die Ersparnis liegt im Schnitt je nach Verbrauch zwischen 3,4 und 5,5 Prozent. 

In Braunschweig fallen die Netzentgelte um 38 Prozent

Die Stromkunden der Braunschweiger BS Energy profitieren hingegen auch von stark gesunkenen Beschaffungskosten und geringeren Netzentgeltkosten. Der Arbeitspreis in der Stromversorgung sinkt um 5,41 Cent pro Kilowattstunde (kWh), während sich der Grundpreis um 32 Euro pro Jahr erhöht. 

Besonders stark fallen die Netzentgelte in Braunschweig, die um etwa 38 Prozent reduziert werden – eine der höchsten Senkungen im bundesweiten Vergleich. Wesentlicher Treiber hierfür sind die geplanten Zuschüsse des Bundes zu den Übertragungsnetzkosten für 2026.

In der Gasgrundversorgung senkt BS Energy zudem den Arbeitspreis um 0,80 Cent pro kWh brutto, der Grundpreis steigt um 20 Euro pro Jahr. 


12.11.2025

Gasag: Preissenkung für alle Gaskunden

Die Gasag, die Stadtwerke Augsburg und die Stadtwerke Flensburg kündigen eine Senkung der Energiepreise an.Bild: © Gasag

Mit der Gasag, den Stadtwerken Augsburg und den Stadtwerken Flensburg haben drei weitere Energieversorger Senkungen der Energiepreise für das kommende Jahr angekündigt. Die Gasag senkt laut Pressemitteilung ab 1. Januar den Arbeitspreis um die Höhe der weggefallenen Gasspeicherumlage in der Gasgrundversorgung. Auch für alle Bestandskundinnen und -kunden mit Gaslaufzeitverträgen – auch bei jenen innerhalb der Mindestvertragslaufzeit – werden die Preise gesenkt.

Konkret können Berliner Kunden mit einer Senkung von 0,34 Cent brutto pro Kilowattstunde (kWh) durch den Wegfall der Gasspeicherumlage rechnen. Die Nettoersparnis beträgt 0,289 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Aufgrund der ebenfalls günstigeren Strombeschaffungspreise und der überwiegend sinkenden Netzentgelte werden im kommenden Jahr auch die Strompreise für die Kundinnen und Kunden gesenkt. Die genauen Preisanpassungen werden voraussichtlich im Frühjahr 2026 feststehen.


12.11.2025

Stadtwerke Augsburg senken Strom- und Gaspreise

Stadtwerke Augsburg (SWA) senken die Energiepreise (Symbolbild)Bild: © Navee/Adobestock

Auch die Stadtwerke Augsburg (SWA) senken die Energiepreise und geben den Zuschuss zur Senkung der Stromnetzentgelte an ihre Kunden weiter: Für einen durchschnittlichen Augsburger Haushalt sinkt der Strompreis zum 1. Januar 2026 in der Grundversorgung um rund sieben Prozent, in der Grundversorgung Gas beträgt die Senkung ab 1. Februar 2026 rund 2,4 Prozent. Auch die Produkttarife der SWA werden laut Pressemitteilung entsprechend preiswerter.

Preiswerter wird es für alle, die neu in die SWA-Produkttarife wechseln. Gegenüber der Grundversorgung kann ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2400 Kilowattstunden mit dem Tarif "SWA Strom Augsburg Natur" rund 280 Euro sparen. Darin ist ein Bonus von 150 Euro enthalten.

Auch beim Gas bieten die SWA einen Bonus von 200 Euro bei einem Wechsel in einen Produkttarif, wie etwa "SWA Gas Augsburg" an. Wer aus der Grundversorgung in diesen Tarif wechselt, kann bei einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden 407 Euro einsparen. Der Gaspreis bei den SWA hat sich nach eigenen Angaben gegenüber Jahresbeginn 2023 halbiert. In der Stromgrundversorgung zählt das Unternehmen laut Pressemitteilung zu den günstigsten 25 Prozent der Grundversorger in Deutschland, in der Gasgrundversorgung zu den preiswertesten 40 Prozent.


12.11.2025

Flensburg passt Preise für Strom, Fernwärme und Wasser an

Stadtwerke Flensburg passen die Tarife für Fernwärme, Strom und Trinkwasser zum Jahreswechsel an.Bild: © Stadtwerke Flensburg

Anpassungen bei den Tarifen für Fernwärme, Strom und Trinkwasser haben zum Jahreswechsel auch die Stadtwerke Flensburg angekündigt. Die regionalen Netzentgelte für Strom sinken, sodass der verbrauchsabhängige Arbeitspreis in der Grundversorgung von derzeit 34,06 Cent pro Kilowattstunden (ct/kWh) auf 31,78 ct/kWh sinkt.

Die fixen Kosten im Stromnetz und Messbetrieb entwickeln sich dagegen in die entgegengesetzte Richtung. Der fixe Grundpreis ändert sich daher von 113,16 auf 128,59 Euro pro Jahr.

Rückläufige variable Kostenbestandteile lassen in Flensburg zudem den Arbeitspreis für Fernwärme im Primärnetz um knapp 5 Prozent von 132,57 auf 126,31 Euro pro Megawattstunde (MWh) sinken. Der Grundpreis hingegen bewegt sich nach oben: von 717,11 auf 739,36 Euro pro Jahr. Im Ergebnis sinken die Fernwärmepreise im nächsten Jahr – je nach Haushaltsgröße und Verbrauch – um ein bis drei Prozent. 

Aufgrund gestiegener Sanierungskosten für die Wassernetze und steigenden Baukosten wird außerdem der verbrauchsabhängige Arbeitspreis für Trinkwasser von 2,33 auf 2,56 Euro pro Kubikmeter (1 m³ = 1000 Liter) erhöht. Der Grundpreis steigt von 111,00 auf 122,10 Euro pro Jahr.


10.11.2025

Preiserhöhung bei N-Ergie

Preiserhöhung bei Strom und Erdgas des Regionalversorgers N-Ergie zum Jahreswechsel (Symbolbild)Bild: © Navee/Adobestock

Nach der Preissenkung im vergangenen Jahr gehen die Preise für Strom und Erdgas des Regionalversorgers N-Ergie zum Jahreswechsel nach oben. N-Ergie senkt zum 1. Januar 2026 den Arbeitspreis für Stromtarife, während der Grundpreis steigt. Unter dem Strich ergibt sich für die Stromkundinnen und -kunden des Versorgers eine Erhöhung um etwa 1,5 Prozent. Die Preisänderungen wirken sich je nach gewähltem Produkt und Verbrauch unterschiedlich aus, heißt es aus Nürnberg weiter.

Beim Erdgas bleibt der Grundpreis konstant. Dafür steigt der Arbeitspreis im Produkt "ERDGAS SMART" um 0,48 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Hintergrund der Anpassung sind die gesetzlich festgelegten höheren CO₂-Kosten und gestiegene Netzentgelte. Diese beiden Effekte übersteigen die Entlastung durch den anstehenden Wegfall der Gasspeicherumlage. Unter dem Strich ergibt sich eine Erhöhung um rund 4,5 Prozent.


10.11.2025

Stadtwerke Tübingen machen Energiepreise günstiger

Stadtwerke Tübingen (SWT)Bild: © swt/Jaeger

Die Stadtwerke Tübingen (SWT) senken die Preise für ihre Strom- und Gastarife. Die Arbeitspreise sinken in vielen Strom-Sondertarifen, während der Grundpreis – außer in den Heiz-, Wärmepumpen- und E-Ladetarifen – angehoben wird. Beim Arbeitspreis würden die meisten Kunden des Versorgers im Schnitt – je nach Stromtarif – zwischen 1,6 und 7,7 Prozent sparen, teilte das Unternehmen mit. Auch nach der Erhöhung des Grundpreises ergäben sich für viele Stromkundinnen und -kunden niedrigere Jahreskosten. Die Preise von Verträgen mit laufenden Preisgarantien oder noch aktiver Erstlaufzeit bleiben vertragsgemäß unverändert.

Nach der Preisanpassung kostet eine Kilowattstunde (kWh) Strom ab dem 1. Januar 2026 im Einjahrestarif "TüStrom Natur Haushalt" 33,13 Cent. Das sind laut SWT 3,45 Cent weniger im Vergleich zu den aktuellen Preisen. Der Grundpreis erhöht sich um 22 Euro auf 179 Euro im Jahr. Ein Beispielhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 2000 kWh zahlt damit rund 47 Euro weniger im Jahr, rechnet das Unternehmen vor.

Für die neuen Strompreise konnten die Stadtwerke Tübingen mit gesunkenen Beschaffungskosten und niedrigeren Netzentgelten kalkulieren, während die staatlichen Umlagen erneut gestiegen sind, hieß es aus Tübingen.

Auch die meisten Erdgas-Tarife werden günstiger – der Grundpreis beim Erdgas bleibt jedoch konstant. Hier bewegen sich die Preissenkungen in einer Spanne zwischen vier und fünf Prozent, obwohl die Netzentgelte und die CO₂-Emissionspreise beim Erdgas deutlich gestiegen sind, teilten die SWT mit. Die Einsparung hängt unter anderem auch von der Höhe der Verbrauchsmengen ab. Die Preissenkung greift in der Grundversorgung und – bis auf wenige Ausnahmen – auch in fast allen Sondertarifen.

Eine Kilowattstunde Erdgas kostet ab dem 1. Januar 2026 im Einjahrestarif "TüGas Fix" 12,38 Cent. Das sind 0,66 Cent weniger im Vergleich zu den aktuellen Preisen. Der Grundpreis bleibt unverändert bei 138,52 Euro im Jahr. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 18.000 kWh zahlt damit rund 117 Euro weniger im Jahr. Die Preissenkung, die sich durch die Abschaffung der Gasspeicherumlage ergibt, ist in den derzeitigen Preisinformationsschreiben noch nicht enthalten. Der Deutsche Bundestag hatte die Abschaffung Ende vergangener Woche beschlossen. Dies hat Auswirkungen auf alle Gastarife. Aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Fristen wurden die aktuellen Anschreiben der grundversorgten Kundinnen und Kunden bereits produziert und versendet. Bei den Sondertarifen gelten andere Fristen. Die Senkung der Gasspeicherumlage ließ sich hier zeitlich noch in den Preisanschreiben umsetzen, sodass die Kundinnen und Kunden neue Preise ohne Gasspeicherumlage in ihren Informationsschreiben erhalten.


07.11.2025

Stadtwerke Energie Jena-Pößneck senken Strompreis

Stadtwerke Energie Jena-PößneckBild: © Stadtwerke Jena/Isabel Fische

Die Stadtwerke Energie Jena-Pößneck senken ihre Strompreise ab Januar 2026. "Nachdem seit wenigen Tagen feststeht, dass die Netzentgelte für Strom ab Januar 2026 deutlich sinken, hat das Unternehmen umgehend gehandelt und bietet ab sofort neue, günstigere Konditionen für seine Stromprodukte an", teilte der Regionalversorger mit. Mit der Anpassung der Stromtarife reagiere das Unternehmen auf die aktuelle Marktentwicklung und lasse Kunden davon, aber auch von den Änderungen der Umlagen und Abgaben, profitieren. "Während Ende Oktober eine leichte Erhöhung der staatlichen Umlagen absehbar war, wurde zeitgleich eine deutliche Senkung der Netzentgelte angekündigt. Diese Vorteile wollten wir umgehend an unsere Kunden weitergeben", sagte Stadtwerke-Vertriebschef Udo Weingart.

Von den neuen Stromtarifen können nicht nur Neukunden, sondern auch Bestandskunden profitieren, werben die Stadtwerke. Sie hätten die Möglichkeit, ab sofort in günstigere Nachfolgetarife zu wechseln.
Während die durchschnittlichen Verbrauchspreise in und um Jena Anfang 2023 noch bei rund 55 bis 60 Cent pro Kilowattstunde lagen, sanken sie 2024 bereits auf etwa 35 Cent. Aktuell liegen sie - abhängig von Tarif und Verbrauch - bei circa 30 Cent pro Kilowattstunde (brutto). Auch bei den Grundversorgungstarifen haben die Stadtwerke Senkungen angekündigt. Dies soll ab 1. März 2026 erfolgen, und zwar zum vierten Mal in Folge. Die genaue Höhe der Anpassung sei aktuell noch in der Kalkulation. Zuletzt hatten die Stadtwerke den Grundversorgungspreis Strom zum 1. Februar 2025 um rund neun Prozent reduziert.


07.11.2025

SWM senken Gaspreise

Ankündigung über Preissenkungen für Gaskunden bei den Stadtwerken München (Symbolbild).Bild: © Sven Hoppe/dpa

Die Stadtwerke München (SWM) haben eine Preissenkung für die meisten ihrer Gaskunden im Privat- und Gewerbesegment angekündigt. Während die Netznutzungsentgelte und die Kosten für Emissionszertifikate steigen, reduzieren sich für die SWM zeitgleich Beschaffungskosten und die Bilanzierungsumlage deutlich, hieß es zur Begründung aus München. Die Gasspeicherumlage werde voraussichtlich zum 1. Januar 2026 gänzlich entfallen. Während der Arbeitspreis deutlich senke, werde der Grundpreis allerdings angehoben. Unter dem Strich "werden die meisten Erdgaskund*innen von einer Senkung ihrer Energiekosten profitieren", teilten die SWM mit. Die Senkung entspricht in etwa acht Prozent zum aktuellen Preis. Zu einer möglichen Anpassung der Stromtarife teilten die Stadtwerke München zunächst nichts mit.


07.11.2025

Kunden der Stadtwerke Unna profitieren von sinkenden Stromnetzentgelten

Stadtwerke Unna senken zum Jahreswechsel ihre Strom- und Erdgasarbeitspreise (Symbolbild).Bild: © Navee/Adobestock

Die Stadtwerke Unna senken zum Jahreswechsel ihre Strom- und Erdgasarbeitspreise. Als Grund für die Entlastung, neben den günstigeren Beschaffungskosten, nennt der nordrhein-westfälische Versorger beim Strompreis die sinkenden Netzentgelte im Netzgebiet. Beim Erdgaspreis sei der Wegfall der Gasspeicherumlage der Grund für die Preissenkung. Wie genau die Preissenkung ausfällt, variiere für die Kunden je nach Tarif. Der Stromarbeitspreis der Stadtwerke Unna reduziert sich ab dem 1. Januar 2026 in den Standardtarifen auf brutto zwischen 31,950 Cent pro Kilowattstunde (kWh) und 41,980 Cent pro kWh. 

Mit dem Wegfall der sogenannten Gasspeicherumlage sinken auch die staatlich veranlassten Preisbestandteile im Gasbereich. In Kombination mit gesunkenen Beschaffungskosten können die Stadtwerke Unna auch die Gasarbeitspreise zum Jahreswechsel in den Standardtarifen auf brutto zwischen 9,948 Cent pro kWh und 12,971 Cent pro kWh senken. Kunden können jederzeit auf der Homepage der Stadtwerke Unna prüfen, welcher Tarif am besten zu ihnen passt, teilte das Unternehmen weiter mit. Dort können Kunden den Tarifrechner nutzen, Tarife vergleichen und direkt online abschließen.


06.11.2025

Stuttgart passt Tarife für Strom, Biogas und Erdgas an

Strom, Biogas und Erdgas wird in Stuttgart günstiger (Symbolbild).Bild: © Fabian Sommer/dpa

Im Bereich Ökostrom werden die Tarife für Neukunden um durchschnittlich acht Prozent, für Bestandskunden um durchschnittlich vier Prozent gesenkt. Der Arbeitspreis für Neukunden liegt ab Januar mit 29,95 Cent unter 30 Cent pro Kilowattstunde. Neben den sinkenden Tarifen profitieren die Kundinnen und Kunden auch vom mehrfach zertifizierten Ökostrom, teilte der Versorger mit.

"Die günstigeren Tarife erleichtern zudem den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung und unterstützen damit die Landeshauptstadt auf dem Weg zur Klimaneutralität", sagt Jean-Claude Schmiedle, Geschäftsführer der Stadtwerke Stuttgart Vertriebsgesellschaft. "Durch die langfristige und nachhaltige Beschaffungsstrategie der Stadtwerke Stuttgart beim Stromeinkauf und der Senkung der Stromnetzentgelte, können wir die Preissenkungen eins zu eins an unsere Kundinnen und Kunden weitergeben."

Im Bereich Ökostrom werden die Tarife für Neukunden um durchschnittlich acht Prozent, für Bestandskunden um durchschnittlich vier Prozent gesenkt, hieß es aus Stuttgart. Der Arbeitspreis für Neukunden liegt ab Januar mit 29,95 Cent unter 30 Cent pro Kilowattstunde. Neben den sinkenden Tarifen profitieren die Kundinnen und Kunden auch vom mehrfach zertifizierten Ökostrom. Neben der jährlichen TÜV-Zertifizierung erfülle der Ökostrom zudem den "Verified Carbon Standard". Seit diesem Jahr sei der Ökostrom der Stadtwerke Stuttgart zudem mit dem "ok-power-plus"-Label zertifiziert.

Noch deutlicher fallen die Preissenkungen für die Gaskunden der Stadtwerke aus. Der Gastarif wird für Bestandskunden 13 Prozent günstiger und liegt damit etwa 1,74 Cent unter dem Vorjahresniveau. Der Arbeitspreis für Neukunden im Stadtgebiet Stuttgart liegt ab Januar bei 8,98 Cent pro Kilowattstunde. Im Bereich Biogas bieten die Stadtwerke Stuttgart verschiedene Tarife mit 10,65 und 100 Prozent Biogas an. Das Biogas werde ausschließlich aus biogenen Reststoffen und Abfällen erzeugt.


05.11.2025

Auch Leipzig kündigt Energiepreissenkungen an

Leipziger StadtwerkeBild: © bobmachee/Adobe Stock

Die Leipziger Stadtwerke wollen zum Jahreswechsel die Preise für Strom-, Gas- und E-Mobilität senken. Der Preis für Fernwärme bleibe gleich. "Die positiven Entwicklungen an den Beschaffungsmärkten geben wir direkt an unsere Kunden weiter. So können wir beispielsweise den Strompreis in der Grundversorgung zum vierten Mal in Folge senken", so Geschäftsführer Maik Piehler.

Konkret bedeute dies, dass ein Leipziger Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 1.800 kWh in der Strom-Grundversorgung ab dem 1. Januar rund sechs Prozent bzw. 52 Euro brutto pro Jahr spart. In der Gas-Grundversorgung wird es ebenfalls günstiger. Für einen typischen Zwei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 14.000 kWh bedeutet dies eine jährliche Ersparnis um rund neun Prozent bzw. 189 Euro brutto.

Beim Ladestrom für das öffentliche Laden von E-Autos sinkt der Preis im kommenden Jahr um 5,50 ct/kWh brutto in allen Preisstufen (Vorteilspreis, regulärer Preis, Roamingpreis für AC- und DC-Laden). Für einen Ladevorgang mit beispielsweise 20 kWh bedeutet dies für den AC Vorteilpreis Kosten in Höhe von neun Euro und eine Ersparnis von elf Prozent.


05.11.2025

EnBW kündigt Senkung von Energiekosten an

Energieversorger EnBW senkt Preise in der Grund- und Ersatzversorgung ab 2026.Bild: © EnBW/Uli Deck

Der Energieversorger EnBW senkt zum 1. Januar 2026 die Preise in der Grund- und Ersatzversorgung. Günstiger werden demnach die Tarife für Haushaltsstrom, Wärmestrom und Gas – teils deutlich um bis zu 14 Prozent, teilte das Karlsruher Unternehmen mit.

"In Zeiten flächendeckend steigender Lebenshaltungskosten ist diese deutliche Entlastung eine gute Nachricht für alle Kundinnen und Kunden", so EnBW-Vertriebsvorstand Dirk Güsewell. Möglich sei dies dank der "vorausschauenden Energiebeschaffung" in Kombination mit der angekündigten Senkung der Netzentgelte. Es zeige sich, dass gezielte Maßnahmen Wirkung zeigten.

Aktuell liegen die Strompreise an den Energiemärkten etwa wieder auf dem Niveau des Frühjahrs 2022, als die Energiepreise infolge des Beginns des Ukraine-Kriegs stark anstiegen, teilte EnBW weiter mit. Darüber hinaus führe der von der Bundesregierung für 2026 angekündigte Zuschuss für die Stromnetze zu einer Entlastung bei den Netznutzungsentgelten, die EnBW vollständig an ihre Kundinnen und Kunden weitergebe.

"Große Teile des Strompreises, den Verbraucherinnen und Verbraucher bezahlen, können wir als Energieunternehmen nicht beeinflussen", so Güsewell weiter. Fast 60 Prozent dieser Kosten würden durch regulatorische Vorgaben festgelegt. Die Strompreissenkung in der Grund- und Ersatzversorgung entspricht einer Entlastung von rund zwölf Prozent im Vergleich zum Jahr 2025.

Beim Wärmestromtarif mit Wärmepumpe sinkt der Preis bei einem Musterverbrauch von 6500 kWh um 9,8 Prozent. Der Wärmestromtarif mit Elektrospeicherheizung bei gemeinsamer Messung und einem Musterverbrauch von 6.300 kWh geht um 10,6 Prozent zurück. Wärmestrom mit Elektrospeicherheizung bei getrennter Messung und einem Musterverbrauch von 5200 kWh soll ab dem 1. Januar um 7,6 Prozent günstiger werden.

Bedingt durch den Wegfall der Gasspeicherumlage und stabile Preise an den Energiemärkten zeigt sich auch für Gaskundinnen und -kunden der EnBW eine positive Entwicklung. Für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh im Jahr sinken die Gaspreise um 14,2 Prozent.

Unter dem Strich blickt EnBW optimistisch auf die kommenden Veränderungen im Energiemarkt und setzt auf Transparenz gegenüber ihren Kundinnen und Kunden. "Als integriertes Energieunternehmen mit Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette arbeiten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten aktiv daran, die Energiekosten langfristig stabil und bezahlbar zu halten", sagte der EnBW-Vertriebsvorstand weiter. (am)


04.11.2025

Sachsenenergie senkt Strom- und Gaspreise

Energieversorger SachsenenergieBild: © Rene Meinig/Sachsenenergie

Der Energieversorger Sachsenenergie senkt zum 1. Januar 2026 seine Preise für Strom und Gas. Im Grundversorgungsgebiet des Unternehmens reduziert sich der Strompreis für alle Haushaltskundinnen und -kunden ohne laufende Preisbindung um 3 bis 4,24 Cent je Kilowattstunde (brutto), teilte das Unternehmen in Dresden mit. Somit kostet ab dem 1. Januar 2026 die Kilowattstunde Strom in der Grundversorgung für Dresden und Ostsachsen 35,7 Cent.

Gleichzeitig muss der Grundpreis erstmals seit sechs Jahren um bis zu 1,94 Euro pro Monat erhöht werden. In der Grundversorgung liegt der Grundpreis damit ab dem 1. Januar 2026 bei 122,96 Euro pro Jahr. Ein Haushalt in Ostsachsen mit einem Jahresverbrauch von 2700 Kilowattstunden würde damit ab Januar bis zu 91 Euro weniger im Jahr zahlen. Die tatsächliche Ersparnis variiert je nach Stromtarif und liegt für die überwiegende Zahl der Kundinnen und Kunden bei 3 bis 4,24 Cent je Kilowattstunde brutto.

Ausschlaggebend für die Tarifsenkung seien unter anderem geringere Netzentgelte und günstigere Beschaffungspreise. Dadurch könne Sachsenenergie die Erhöhung der gesetzlichen KWKG-Umlage zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie der Offshore-Netzumlage und des Aufschlags für besondere Netznutzung ausgleichen.

Auch den Erdgaspreis senkt Sachsenenergie voraussichtlich um 0,34 Cent je Kilowattstunde (brutto). Diesen Schritt begründet das Unternehmen mit dem Wegfall der Gasspeicherumlage. Alle anderen zum Jahresbeginn 2026 neu berechneten Kostenbestandteile gleichen sich laut Sachsenenergie aus und haben keine Auswirkungen auf den Endkundenpreis. Die leichte Senkung der Netzentgelte werde dabei von der Erhöhung des CO₂-Preises überlagert.


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