Die PCK-Raffinierie im brandenburgischen Schwedt an der Oder

Die PCK-Raffinierie im brandenburgischen Schwedt an der Oder

Bild: © PCK Raffinerie GmbH

Das brandenburgische Energieunternehmen Enertrag führt derzeit Gespräche mit der Raffinerie PCK Schwedt über einen Einstieg. Einen entsprechenden Bericht des "Handelsblatt" bestätigte Unternehmenssprecher Matthias Philippi am Mittwoch.

"Uns liegt als in Brandenburg ansässiges und dort auch lange Jahre verwurzeltes Unternehmen am Herzen, dass der Standort erhalten bleibt." Deswegen werde die Möglichkeit geprüft, PCK auf einen "grünen Betrieb" auf Basis von grünem Wasserstoff umzustellen, sagte der Sprecher. Das gehe nicht von heute auf morgen, aber Enertrag sei in Gesprächen mit dem Werk und versuche zu einer Lösung beizutragen.

Interesse von Alcmene und Verbio

Die Enertrag aus der brandenburgischen Uckermark erzeugt Strom und Wärme ausschließlich aus erneuerbaren Quellen. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben 772 Windenergieanlagen und kann mit dem erzeugten Strom den Energiebedarf von 1,9 Mio. Menschen klimaneutral decken. Bei der Produktion von grünem Wasserstoff zählt Enertrag zu den Vorreitern.

Auch das Energieunternehmen Alcmene zeigt laut "Handelsblatt" Interesse an der Übernahme der PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt, die bisher mehrheitlich zum russischen Staatskonzern Rosneft gehört und russisches Öl verarbeitet. Zudem hat dem Blatt zufolge auch Biokraftstoff-Unternehmer Claus Sauter, Vorstandschef der Verbio, Interesse an PCK angemeldet. (dpa/jk)

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