Das Verwaltungsgebäude der Moerser 
Enni-Gruppe.

Das Verwaltungsgebäude der Moerser Enni-Gruppe.

Bild: © Enni

Die Energie & Umwelt Niederrhein (Enni) aus Moers will bis 2022 rund 90 Mio. Euro in ihrem Stammgebiet investieren. Im laufenden Jahr stehen dem mehrheitlich kommunalen Versorger rund 18 Mio. Euro zur Verfügung,
der Aufsichtsrat gab hierzu kürzlich grünes Licht. Den Löwenanteil der Gelder wird Enni in diesem Jahr laut Geschäftsführer Stefan Krämer für die Sanierung des Stromnetzes verwenden. Zwischen Moers und
Neukirchen-Vluyn werden störanfällige Freileitungen gegen Erdkabel ausgetauscht. Auch Investitionen in die Gas-, Wärme- und Wasserversorgung sind vorgesehen. Darüberhinaus soll in den nächsten Jahren der Ausbau des Glasfasernetzes vorangetrieben werden, dieses soll von aktuell 70 auf rund 300 Kilometer anwachsen. Seit 2017 bietet das Unternehmen ersten Kunden Telefonie und Internet an.

Erster Bauabschnitt für Solarpark Moers-Vinn in diesem Jahr geplant

Auch Kundenprozesse werden weiter digitalisiert, die App des Unternehmens wird mittlerweile von mehr als 7000 Menschen am Niederrhein genutzt. Weiterhin wird das Unternehmen im laufenden Jahr die ersten rund 6500 Haushalte mit digitalen Zählern ausstatten. Offen ist hingegen, ob das Unternehmen zusätzlich zu den beiden zuletzt realisierten Windparks in Moers weitere Großprojekte im Erneuerbarenbereich umsetzen kann.
Der geplante Solarpark in Moers-Vinn ist hier bereits am weitesten gediehen, im laufenden Jahr ist der erste Bauabschnitt geplant. (hoe)
 

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