Die Eon-Zentrale in Essen.

Die Eon-Zentrale in Essen.

Bild: © Eon

Für die nächsten fünf Jahre hat Eon europaweit Investitionen in Höhe von 42 Mrd. Euro angekündigt. Etwa 70 Prozent will das Unternehmen nach eigenen Angaben allerdings in Deutschland investieren. Der Fokus liegt dabei auf der Infrastruktur.

Mit einer Länge von 1,6 Millionen Kilometern an Strom- und Gasleitungen in insgesamt neun Ländern gehört Eon nach eigenen Angaben zu den größten Verteilnetzbetreibern Europas. In Deutschland ist sein Stromverteilnetz rund 700.000 Kilometer, das Gasnetz etwa 100.000 Kilometer lang.

Hohe Nachfrage der Investoren

Die erste Anleihe über 800 Mio. Euro zu 3,5 Prozent ist im März 2032 fällig. Die zweite, eine grüne, Anleihe über eine Milliarde Euro, mit einem Kupon von 4,125 Prozent, ist im März 2044 fällig. Diese Finanzprodukte waren offenbar begehrt. Laut Eon traf die Transaktion "auf hohe Investorennachfrage mit einem kombinierten Orderbuch von rund 7 Milliarden Euro".

Die Einnahme aus der kürzerlaufenden Anleihe werde zur Finanzierung allgemeiner Unternehmenszwecke verwendet, teilte Eon mit. Der Erlös aus der grünen Anleihe mit längerer Laufzeit dient der Finanzierung und/oder Refinanzierung grüner Projekte gemäß des Green Bond Framework von Eon.

"Mit den heute begebenen Anleihen haben wir bereits mit der Vorfinanzierung für das Geschäftsjahr 2025 begonnen", so Eon-Finanzvorstand Marc Spieker. Im Jahr 2024 plant Eon Investitionen in Höhe von 7,2 Mrd. Euro in Energieinfrastruktur- und Dekarbonisierungslösungen. (am)

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