Epilot wurde 2017 von Szilard Toth (CTO), Michel Nicolai (CEO) und Rolf Benken (CFO) (von links) in Köln gegründet.

Epilot wurde 2017 von Szilard Toth (CTO), Michel Nicolai (CEO) und Rolf Benken (CFO) (von links) in Köln gegründet.

Bild: © epilot

Die Cloud-Plattform „epilot“ hat vom Wachstumskapitalgeber Expedition Growth Capital eine Finanzierung in Höhe von 10 Mio. Euro erhalten. Das Geld soll laut Pressemitteilung in die beschleunigte Umsetzung der Produkt-Roadmap fließen, um Energieversorger bei der Energiewende noch breiter zu unterstützen.

Die Finanzierung wird es Epilot nach eigenen Angaben ermöglichen, das etwa 100-köpfige Team in Köln deutlich zu vergrößern. Insbesondere das Produktentwicklungsteam wird ausgebaut, um neue Produkte und Lösungen für die Plattform zu entwickeln und die KI-Features zu erweitern.

Nicolai: "Können Expansionspläne schneller umsetzen"

"Obwohl wir durch nachhaltiges Wachstum nicht auf diese Finanzierung angewiesen waren, ist die heutige Ankündigung ein wichtiger Meilenstein und ermöglicht es uns, unsere Plattform-Roadmap und Expansionspläne noch schneller umzusetzen", betonte Michel Nicolai, CEO und Gründer. Expedition Growth Capital verfüge über wertvolle Erfahrung in der Skalierung von vertikal ausgerichteten Software-as-a-Service-Unternehmen.

"Die Energiewirtschaft ist dabei, die digitale mit der grünen Transformation zu verschmelzen – und das starke und effiziente Wachstum von Epilot ist ein Beweis für den Wert, von dem die Kunden der Plattform profitieren", kommentierte Will Sheldon, Partner bei Expedition Capital. Er wird mit der Finanzierung dem Advisory Board von Epilot beitreten.

Epilot ist 2023 kräftig gewachsen

Das 2017 gegründete Unternehmen ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen. Der wiederkehrende Anteil des Jahresumsatzes (durch Einnahmen aus Softwarelizenzen) stieg um 120 Prozent. Die Kennzahl hat insbesondere in der Digitalwirtschaft eine große Bedeutung.

Das Unternehmen hat mittlerweile über 150 Kunden, darunter neben der Badenova (sie ist gleichzeitig auch Gesellschafterin und hält 20,7 Prozent der Anteile) auch DEW21, Enercity und die Mainzer Netze. (hoe)

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