Die Stadtwerke Erlangen haben im vergangenen Jahr das Wasserkraftwerk Werker an der Regnitz im Stadtgebiet Erlangen erneuert. Das Bild zeigt das Einheben der neuen Kaplan-Turbinen in das Kraftwerk.

Die Stadtwerke Erlangen haben im vergangenen Jahr das Wasserkraftwerk Werker an der Regnitz im Stadtgebiet Erlangen erneuert. Das Bild zeigt das Einheben der neuen Kaplan-Turbinen in das Kraftwerk.

Bild: © ESTW

Die Erlanger Stadtwerke (ESTW) arbeiten an ihrer "grünen Strategie". Jüngst zog das Unternehmen Zwischenbilanz, berichten die „Erlanger Nachrichten“. Der Stadtrat hatte das Ziel schon 2011 vorgegeben: Bis 2030 soll bei den Stadtwerken die eine Hälfte des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Energien und die andere Hälfte aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen kommen. "Wir sind kurz davor", sagte Wolfgang Geus, Vorstand der Stadtwerke Erlangen. Der Stand Ende 2017 war, dass die ESTW knapp über 80 Prozent "grüne" Energie liefern. Geus ist sich deshalb mehr als sicher, dass die Stadtwerke 2030 das vom Stadtrat vorgegebene Ziel erreichen können.

Bereits aufgestellt

Trotzdem ist noch einiges zu tun. Neben erneuerbaren Energien, die bei den Stadtwerken hauptsächlich aus Wasser- und Windkraft stammen, gehören zum Energiemix immer noch Kohle (Anteil 9,8 Prozent) und Erdgas (5,3 Prozent). Nur noch ein geringer Anteil (0,2 Prozent) stammt aus Kernkraft. Damit kommen die Erlanger Stadtwerke auf eine Ausstoß von 99 Gramm CO2 pro kWh. Zum Vergleich: Deutschlandweit sind es 471 Gramm CO2 pro kWh (Stand: 25. August 2017). (ad)

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