Durch die Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED-Technik will die Semco-Gruppe jährlich knapp zwei Mio. kWh Strom einsparen.

Durch die Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED-Technik will die Semco-Gruppe jährlich knapp zwei Mio. kWh Strom einsparen.

Bild: © Ewe

Der Energiedienstleister EWE hat an zehn von bundesweit 19 Semco-Produktionsstandorten insgesamt zwanzig Produktionshallen mit energiesparender LED-Beleuchtung ausgestattet. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund eine Mio. Euro, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Durch die Umrüstung von Leuchtstoffröhren auf LED-Lichttechnik will Semco jährlich knapp zwei Mio. kWh Strom einsparen. Damit reduziere sich der jährliche Stromverbrauch im Vergleich zu der bislang für die konventionelle Beleuchtung anfallenden Energie um 60 Prozent, heißt es. Die eingesparte Menge CO2  betrage gut 700 Tonnen.

LED-Beleuchtung spart CO2 ein

EWE stellt nach eigenen Angaben beim Thema LED-Beleuchtung eine zunehmende Nachfrage fest. Nicht nur große Unternehmen, sondern auch Mittelständler rüsteten zunehmend auf LED-Technik um. Hintergrund sei laut dem Oldenburger Versorger insbesondere die durch LED-Technik klimarelevante CO2-Einsparung.

Auch Semco hat sich dieser Entwicklung angeschlossen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits in moderne Messtechnik investiert und kennt dadurch die Energiekosten jedes Produkts genau. Außerdem habe man das Energiemanagement nach DIN 5001 ausgerichtet. Man prüfe außerdem, den Fuhrpark auf alternative Antriebssysteme umzustellen.

Semco plant weitere Solaranlagen

Zudem will der Flachglas-Hersteller künftig noch stärker auf Solaranlagen an den Produktionsstätten zu setzen, um mehr Emissionen einzusparen. Die Umrüstung der Produktionshallen auf moderne LED-Lichttechnik zähle zu dieser Entwicklung. Semco rechnet durch die Stromeinsparung von 60 Prozent damit, dass sich die Investition in drei Jahren amortisiert.

Zudem imitierten die LEDs Tageslicht. Dies stelle einen Vorteil für Mitarbeiter dar, die in wechselnden Tages- und Nachtschichten arbeiteten. Nach Unternehmensangaben erhöhe dies die Produktivität und mindere nachweislich das Unfallrisiko. Die Semco-Gruppe habe in den letzten 13 Jahren mehr als 200 Mio. Euro in die Produktionsstätten investiert. (jk)

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