Oliver Bolay, Geschäftsführer von EWE Vertrieb

Oliver Bolay, Geschäftsführer von EWE Vertrieb

Bild: © Oliver Bolay/EWE

Nachdem der oldenburgische Energiedienstleister EWE in diesem Jahr zum 1. April und 1. Juli den Strom- und Gaspreis in der Grundversorgung gesenkt hatte, sinkt der Strompreis in der Grundversorgung auch zum 1. Oktober. Das verkündete EWE diesen Donnerstag.

Der Gaspreis bleibe – trotz gestiegener Gasspeicherumlage – stabil auf dem Preisniveau vom 1. Juli.

Von der Strompreissenkung profitierten 305.000 Kunden. Für sie sinkt der Arbeitspreis um rund sechs Prozent von brutto 39,23 Cent pro Kilowattstunde auf brutto 36,97 Cent pro Kilowattstunde. Der jährliche Grundpreis von brutto 199,55 Euro bleibt unverändert.

„Durch die kurzfristige Neukalkulation der Preise in der Grundversorgung – nämlich im Dreimonatsrhythmus – konnten wir bereits einen erheblichen Teil der Preissteigerungen aus der Energiekrise zurücknehmen“, sagt Oliver Bolay, Geschäftsführer EWE Vertrieb.

Der überwiegende Teil der Kunden befände sich in Sonderverträgen mit laufzeitgebundener Preisgarantie. Hier könnten die Preise noch kurzfristiger kalkuliert werden. „So hat EWE die Preise für Neuabschlüsse und Verlängerungen dieser Sonderverträge bereits zum 30. Juni erneut gesenkt.“

Gaspeicherumlage wird nicht an Kunden weitergegeben

„Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden erneut eine Strompreissenkung mitteilen können. Gleichzeitig sind wir froh, dass wir trotz der gestiegenen Gasspeicherumlage den Gaspreis stabil halten können“, sagt EWE-Marktvorstand Christian Friege.

Als Grund für den sinkenden Strompreis nennt der Manager eine weitere Entspannung auf dem Strommarkt, die sich ihm zufolge insbesondere durch die allgemeinwirtschaftliche Entwicklung begründet. (pfa)

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