Die Entwicklung von Produkten und Infrastruktur rund um die Elektromobilität ist ein wichtiger Schwerpunkt der Aktivitäten der Stadtwerke Heidelberg.

Die Entwicklung von Produkten und Infrastruktur rund um die Elektromobilität ist ein wichtiger Schwerpunkt der Aktivitäten der Stadtwerke Heidelberg.

Bild: © Stadtwerke Heidelberg

Im Bereich der Energiedienstleistungen habe man die Aktivitäten stark vorangetrieben und ein breites Portfolio – von Energiesparchecks über Heizungspumpentausch, Energiedächer, Mieterstrommodell, Mini-BHKW und hocheffiziente Kesselanlagen bis hin zu Kälte aus Wärme-Anlagen ausgebaut – und den Vertrieb intensiviert, berichtet Teigeler.

Auch bei der Elektromobilität sei man stark aktiv: So über die Förderung von Pedelecs oder dem Angebot von E-Mobility-Produkten mit Wallboxen und Ökostrom. Zudem baue man zusammen mit der Stadt Heidelberg 250 Ladestationen bis 2020 aus. Basis war eine Bedarfsstudie im gesamten Stadtgebiet.

"Beziehungen zu Kunden in der schnelllebigen Onlinezeit aufbauen"

"Insgesamt sehen wir in unseren Energiedienstleistungen eine wichtige Möglichkeit, neue Beziehungen zu Kunden in der schnelllebigen Onlinezeit aufzubauen und neue Geschäftsmodelle zu etablieren, die künftig an Bedeutung gewinnen werden", so Teigeler. Dennoch liege das Hauptgeschäft aktuell noch im Vertrieb von Energie und das werde auch noch eine Weile so bleiben. Das gute Markenimage des kommunalen Unternehmens trage jedoch dazu bei, dass die Kundenbindung in Heidelberg und der Region hoch sei.

Die Entwicklung der Bahnstadt als derzeit weltweit größte Passivhaussiedlung gehe wie geplant Schritt für Schritt voran. Schon an die 4000 Menschen lebten und arbeiteten dort und der Stadtteil sei mit attraktiven Geschäften, einem Markt und attraktiver Gastronomie auch schon recht lebendig, während im Westteil immer noch kräftig gebaut werde. Offiziell läuft der Ausbau noch bis 2022.

Infrastruktur für digitalen Vorzeigestadtteil schaffen

Auf den Flächen der ehemaligen Patton Barracks der US-Amerikaner entsteht der Heidelberg Innovation Park, kurz "hip", als ein digitaler Vorzeigestadtteil und urbaner Standort für Unternehmen aus der Digitalwirtschaft und der Industrie 4.0. In einer kreativen Atmosphäre und in Kooperationen zwischen Industrie, Forschung und Wirtschaft sollen hier frische Ideen entstehen und zu innovativen Projekten weiterentwickelt werden.

Umbau von Konversionsflächen

Die Stadtwerke realisieren dazu eine zukunftsorientierte Infrastruktur: Smart Metering, Photovoltaik, Energiespeicher, Kälte aus Wärme, Kommunikation via Glasfaser sowie intelligente Beleuchtung mit Lademöglichkeiten für Elektromobile und WLAN-Netzen sollen neue Formen des Energie- und Datenmanagements ermöglichen und Innovationen fördern.

Parallel werden aktuell die weiteren Konversionsflächen zu neuen Stadtteilen umgebaut. Auch hier sorgten die Stadtwerke Heidelberg für eine zukunftsgerichtete Infrastruktur, die ein Wachstum der Stadt möglichst klimaneutral ermöglichen solle, so Teigeler. (hcn)

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Mehr zur Strategie und den Aktivitäten der Stadtwerke Heidelberg rund um zukunftsgerichtete Geschäftsfelder sowie für eine nachhaltige regionale Energieversorgung lesen Sie in der aktuellen Februar-Printausgabe der ZfK.

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper