Das Vestas-Management stellt sich auf die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie ein.

Das Vestas-Management stellt sich auf die Herausforderungen der Covid-19-Pandemie ein.

Bild: © Jens Büttner/dpa

Hohe Kosten haben den dänischen Windkraftanlagen-Hersteller Vestas im zweiten Quartal weiter stark belastet. So bekommt die gesamte Branche schon länger gestiegene Kosten für Rohstoffe und Logistik sowie Materialengpässe zu spüren. Die Energiekrise unterstreiche zwar die Notwendigkeit einer nachhaltigen Energiewende, sie schaffe aber auch ein «äußerst anspruchsvolles Geschäftsumfeld, das sich negativ auf die Finanzergebnisse von Vestas auswirkt», sagte Vestas-Chef Henrik Andersen bei der Vorlage der Zahlen am Mittwoch in Aarhus. Das Management bestätigte die Anfang Mai gesenkte Jahresprognose.

Der Umsatz des Nordex- und Siemens-Gamesa-Konkurrenten ging im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 3,3 Mrd. Euro zurück. Der operative Verlust vor Zinsen und Steuern sowie Sondereinflüssen (ber Ebit) belief sich auf 182 Mio. Euro. Das entspricht einer Marge von minus 5,5 Prozent, was zwar eine Verbesserung im Vergleich zum Auftaktquartal ist, aber immer noch zu viel, um die angestrebte Spanne von minus fünf bis null Prozent im Gesamtjahr zu erreichen. Unterm Strich betrug der Verlust 119 Mio. Euro. Vor einem Jahr war es noch ein Gewinn von 83 Millionen Euro. (dpa/lm)

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