Blick auf den Torre Iberdrola in Bilbao (Spanien).

Blick auf den Torre Iberdrola in Bilbao (Spanien).

Bild: © Rojo/AdobeStock

Der spanische Energiekonzern Iberdrola will auf dem deutschen Markt deutlich wachsen. Dafür gründet das Unternehmen eine deutsche Tochtergesellschaft. Diese wird den Namen Iberdrola Deutschland tragen.

Der Sitz ist in Berlin. Dazu sollen in naher Zukunft neue Büros in weiteren Städten wie Hamburg, Frankfurt und München kommen, wie aus einer Presseaussendung hervorgeht.

Offshore-Marktführer in deutscher Ostsee

In der neuen Gesellschaft sollen alle derzeitigen Geschäftsaktivitäten gebündelt werden. Dazu zählen die Entwicklung und der Betrieb von Solaranlagen sowie von Windkraftanlagen an Land und auf See ebenso wie Wasserstoffkonzepte. Iberdrola bietet zudem PPAs und Portfoliomanagement-Dienstleistungen sowie weitere Dekarbonisierungsdienstleistungen für Industrie- und Gewerbekunden an.

Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen schon jetzt größter Betreiber von Offshore-Windparks in det deutschen Ostsee.

Felipe Montero neuer Iberdrola-Deutschland-Chef

Neuer Chef der deutschen Iberdrola-Tochter wird Felipe Montero, der laut Linkedin-Profil unter anderem an der Technischen Universität Berlin Elektrotechnik studierte, danach mehrere Jahre bei der Iberdrola-Erneuerbarentochter Iberdrola Renovables tätig war und zuletzt für den kanadischen Energieversorger Northland Power das 1-GW-Windparkprojekt Hai Long vor Taiwan leitete.

Das Führungsteam komplettieren Iris Stempfle, die für den Bereich Offshore zuständig ist, Martin Stelle, Geschäftsführer des Geschäftsfelds Onshore, sowie Sven Wolf, Geschäftsführer des Bereichs Kundenlösungen.

313 Mio. Euro Investitionen in Deutschland

Iberdrola gehört mit weltweit mehr als 40.000 Mitarbeitern, einem Ergebnis von 12 Mrd. Euro (Ebitda, Stand 2021) und einem Erneuerbaren-Park von knapp 60 GW zu den größten Stromkonzernen der Welt.

In den ersten neun Monaten 2022 flossen nach eigenen Angaben 313 Mio. Euro nach Deutschland. Noch mehr Geld investierte Iberdrola demnach im selben Zeitraum in die USA, Spanien, Brasilien, Großbritannien, Frankreich und Australien. (aba)

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