Des Freistaat Bayern hält derzeit noch 28,8 Millionen Aktien des Energiekonzerns Eon.

Des Freistaat Bayern hält derzeit noch 28,8 Millionen Aktien des Energiekonzerns Eon.

Bild: © Eon

Der Energiekonzern Eon hat sich weitere rund 5,5 Prozent des Aktienkapitals der RWE-Netztochter Innogy gesichert. In diesem Umfang haben bislang Aktionäre das Übernahmeangebot von Eon angenommen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Eon konnte dadurch seinen Anteil am Innogy-Grundkapital auf knapp 82,3 Prozent aufstocken. Eine zweite Annahmefrist beginnt am Donnerstag und läuft bis zum 25. Juli. Eon bietet den Minderheitsaktionären 38,40 Euro je Aktie – inklusive der für 2018 zu erwarteten Dividende von 1,64 Euro.

Eon hatte sich im März mit dem Konkurrenten RWE auf eine Neuaufteilung der Geschäfte geeinigt. Eon will sich künftig ganz auf das Netz- und Endkundengeschäft konzentrieren, RWE soll zum reinen Stromproduzenten aus konventioneller und erneuerbarer Energie werden. Eon übernimmt das von RWE gehaltene Paket von 76,8 Prozent an Innogy und beteiligt RWE im Gegenzug am eigenen Konzern. Einen Abschluss der Transaktion erwartet Eon nicht vor Mitte 2019. (dpa/al)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper