Die Arbeiten am Gasmotorenkraftwerk Kiel verzögern sich. Deshalb muss das Gemeinschaftskraftwerk Kiel (im Hintergrund) ein Jahr länger laufen.

Die Arbeiten am Gasmotorenkraftwerk Kiel verzögern sich. Deshalb muss das Gemeinschaftskraftwerk Kiel (im Hintergrund) ein Jahr länger laufen.

Bild: @ Stadtwerke Kiel

Es hatte sich schon angedeutet, jetzt sind die Verträge unterschrieben: Das Gemeinschaftskraftwerk Kiel bleibt nun offiziell bis zum 31. März 2019 am Netz. Dies haben nun die beider Gesellschafter, Stadtwerke Kiel und Uniper Kraftwerke, vertraglich geregelt. Auch ein Großteil der 97 Mitarbeiter des Gemeinschaftskraftwerk Kiel (GKK) verlängerte ihr Beschäftigungsverhältnis um ein Jahr, berichten die Unternehmen per Pressemitteilung.

Bisher sollte das GKK zum 31. März 2018 stillgelegt und durch ein flexibles Gasmotorenheizkraftwerk ersetzt werden. Im Oktober vergangenen Jahres zeichnete sich jedoch ab, dass es zu einer zeitliche Verzögerung von einigen Monaten komme. Ursache waren Schwierigkeiten bei den Gründungsarbeiten für die neuen Hallen des Kraftwerks durch den Generalunternehmer Kraftanlagen München.

„Vor dem Hintergrund der Projektverzögerung sehen wir keine Möglichkeit, die ursprünglich für Ende 2018 geplante Inbetriebnahme unseres Küstenkraftwerks einzuhalten“, erläutert Dr. Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel AG. Die Verlängerung der Produktion aus dem GKK bis zum 31. März 2019 habe sich als die sinnvollste Alternative herausgestellt. (al)

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