Mittlerweile umfasst das Team von Encentive 15 Mitarbeitende. Ein Teil des Kapitals soll in den weiteren Teamausbau investiert werden.

Mittlerweile umfasst das Team von Encentive 15 Mitarbeitende. Ein Teil des Kapitals soll in den weiteren Teamausbau investiert werden.

Bild: © Encentive/Katherina Schrader

In der Industrie gibt es noch viel Optimierungspotenzial beim Energieverbauch. Davon konnte auch das Startup Encentive Investoren überzeugen und sammelte zuletzt 2,7 Millionen Euro Finanzierung ein. Das erklärte das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Encentive aus Schleswig-Holstein setzt auf intelligente Steuerung und Flexibilisierung von Energieverbräuchen. Kern des Geschäfts ist die KI-basierte Softwareplattform „flexOn“, welche in die bestehende Infrastruktur der Industriekunden integriert wird und als zentrales Betriebssystem für intelligentes und automatisiertes Energiemanagement dient.

Angeführt worden sei die Investitionsrunde von Summiteer - der Beteiligungsgesellschaft des E-Mobilitäts-Pioniers Sven Schulz, die unter anderem bereits in Enpal oder neoom investierte. Zu den weiteren Investoren zählten Vireo Ventures, Smart Infrastructure Ventures, Interface Capital und OMA Ventures.

Fußball-Profi als Investor

Zusätzliche Unterstützung erhalte Encentive von Business Angels, wie den Enerparc Gründern um Stefan Müller und Profi-Fußballer und Investor Mario Götze sowie Bestandsinvestoren, hieß es.

Technologie bereits im Einsatz

„Wir liefern unseren Industriekunden dafür eine ganzheitliche Lösung, welche alle relevanten Energieflüsse bidirektional auf die Verfügbarkeit erneuerbarer Energie lokal am eigenen Standort und in den Märkten abstimmt“, erklärt Torge Lahrsen, Mitgründer und Geschäftsführer.

flexOn ermöglicht laut dem Unternehmen im Feld bereits Einsparungen um die 20 Prozent und eine signifikante, messbare CO2-Reduktion.

Kühlhäuser als Speicher

Encentive habe den Einsatz seiner Lösung bereits erfolgreich in der Lebensmittelindustrie sowie Kühllogistik unter Beweis gestellt. Zu den Kunden zählten große Unternehmensgruppen wie die Wernsing Food Family und Ornua, die mit encentive u.A. ihre Kühlhäuser als dynamische Energiespeicher betreiben und so ihren Energieverbrauch in Abhängigkeit von eigener Energieerzeugung sowie Verfügbarkeit am Markt optimieren.

Durch die fortschreitende Elektrifizierung in der Industrie, insbesondere in den Bereichen Wärme und Mobilität, sollen die Kunden von Encentive in Zukunft noch stärker von der leistungsfähigen Technologie profitieren können.

Weitere Kundengruppen im Visier

Begonnen hat das Unternehmen mit der Optimierung industrieller Kälte- und Wärmeprozesse. Mittlerweile wurde das Angebot um weitere steuerbare Systeme und Industrieprozesse erweitert.

Mit dem neuen Kapital plant Encentive, seine Softwareplattform weiter auszurollen und mehr Kundengruppen zu erreichen sowie die Schnittstellen in das Energiesystem auszubauen. (pfa)

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