Mit kleinen Summen viel bewegen, denn die Masse an Unterstützern macht es aus. So lautet die Devise beim Crowdfunding.

Mit kleinen Summen viel bewegen, denn die Masse an Unterstützern macht es aus. So lautet die Devise beim Crowdfunding.

Bild: © monropic/AdobeStock

Binnen weniger Wochen kamen auf der Leipziger Crowd fast 607.000 Euro für ukrainische Schutzsuchende in der Stadt und humanitäre Projekte in der Ukraine zusammen. Die Leipziger Gruppe hat die Spendenaktion mit einem Startkapital von 5000 Euro eröffnet. Es folgten über 3000 weitere Unterstützer*innen.

Über die konkrete Verwendung und Verteilung der Gelder wird nun in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig und vor allem mit Vereinen und Hilfsorganisationen entschieden. Die Städte Leipzig und Kiew verbindet eine 60-jährige Städtepartnerschaft, so dass bei der Entscheidung, wo die Hilfeleistungen am dringendsten benötigt werden, auf ein belastbares Netzwerk zurückgegriffen werden kann. Begünstigt werden ausschließlich gemeinnützige Körperschaften. Die Leipziger Gruppe übernimmt zudem alle Kosten die im Rahmen der Spendenabwicklung anfallen.

VKU Verlag sammelte gut 25.000 Euro ein

Auch der VKU Verlag hat sich gemeinsam mit der Kommunikationsgesellschaft Lots und der n-ost, einer Medien-NGO für die Ukraine eingesetzt und im Mai eine Crowdfunding-Aktion für den Radiosender Hromadske gelauncht. Auch diese war ein voller Erfolg. Statt der anvisierten 20.000 Euro für die Aufrechterhaltung der unabhängigen Berichterstattung aus dem Kriegsgebiet kamen gut 25.000 Euro zusammen. (lm)

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