Die Stadtwerke-Krefeld-Tochter Lekker Energie will auch künftig durch den Zukauf weiterer Kundenportfolien wachsen. Die Übernahme neuer Kundenstämme gehöre zu den strategischen Zielen des bundesweit tätigen Strom- und Gasanbieters, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung. Organisches Wachstum im Energievertrieb sei in den vergangenen Jahren zunehmend schwieriger geworden, so die Begründung. "Voraussetzungen für die reibungslose Überführung von Kundenportfolien sind Erfahrung, Seriosität und Kundenorientierung. Daher werden uns im Markt auch Angebote gemacht, die wir uns sehr genau ansehen", sagt Michael Veit, Geschäftsführer für Vertrieb und Kundenmanagement bei Lekker Energie.
Das in Berlin ansässige Unternehmen hatte erst im Frühjahr erfolgreich die rund 12.000 Strom- und Gaskunden des Stadtwerke-Energie-Verbundes übernommen und damit den eigenen Kundenstamm auf über 340.000 Kunden erhöht. Der Strom- und Gasanbieter hat im Geschäftsjahr 2018 zum fünften Mal in Folge ein positives Jahresergebnis vorgelegt. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 34,2 Prozent auf rund 7,1 Mio. Euro. Die Zahl der Strom- und Gaskunden wuchs leicht auf rund 326.000, die Umsatzerlöse blieben nahezu stabil bei 238,5 Mio. Euro.
Erfolgreich in dem margenschwachen Energievertrieb
Einen besonders starken Beitrag lieferte im abgelaufenen Geschäftsjahr das Gassegment. Der Gesamtgasabsatz stieg auf 746 Mio. kWh (+15,6 Prozent), der Gesamtstromabsatz hingegen sank leicht um 4,2 Prozent auf 1,565 Mrd. kWh. Dass sich Lekker seit Jahren erfolgreich in dem margenschwachen Energievertrieb behauptet, begründet Josef Thomas Sepp, der Sprecher der Geschäftsführung, vor allem mit diesen Erfolgsfaktoren: Vertriebsexzellenz, Service, erfolgreiche Kundenbindungsmaßnahmen und eine effiziente IT-Infrastruktur. Einen Artikel zum Jahresabschluss der Lekker-Eigentümerin, der Stadtwerke Krefeld, finden Sie hier. (hoe)



