Das Gebäude der Kreiswerke Main-Kinzig.

Das Gebäude der Kreiswerke Main-Kinzig.

Bild: © Kreiswerke Main-Kinzing

Die Kreiswerke Main-Kinzig steigen aus dem Gasvertrieb aus, Grund sei die vorherrschende Situation an den Gasmärkten. Ab dem 1. Juli übernehmen die Stadtwerke Celle als Folgelieferant die Kreiswerke-Kunden zu identischen Tarifkonditionen. Die Kreiswerke haben derzeit 550 Gaskunden, zum Vergleich: im Strombereich sind es über 100.0000.

Die Entscheidung sei eine strategische. "Indem wir das Portfolio um die Gassparte 'bereinigen', bündeln wir alle Kräfte, um unseren nachhaltigen Weg der Dekarbonisierung konsequent weiter zu verfolgen", sagt Oliver Habekost, Geschäftsführer der Kreiswerke Main-Kinzig.

Zu den Gründen des Gas-Ausstiegs erklärt er: "Insbesondere 2022 war für uns, wie für alle anderen Gasversorger auch, eine herausfordernde Zeit. Die enormen Marktbewegungen der letzten Monate und Jahre hatten eine verlässliche Kalkulation der Gaspreise immer schwieriger werden lassen. Eine langfristige Beschaffung konnten wir für unsere Gaskunden in dieser instabilen Marktsituation kaum noch umsetzen", so Habekost.

Keine preisliche Änderung für Kunden

"Alle unsere Kundinnen und Kunden werden weiterhin sicher versorgt", sagt Oliver Habekost. Er verspricht: "Bis zum 30. Juni beliefern wir unsere Kunden gewohnt zuverlässig mit Erdgas und um eine stabile Anschlusslieferung haben wir uns ebenfalls gekümmert." Die Übertragung der Kundenverträge an die Stadtwerke Zelle erfolgt auf Basis der AGB der Kreiswerke Main-Kinzig.

Warum die Wahl auf die Stadtwerke Celle fiel, erläutert Oliver Habekost: "Maßgeblich für die Auswahl eines geeigneten Folgelieferanten war, dass der Wechsel für unsere Kunden möglichst wenige Veränderungen mit sich bringt - sowohl in preislicher Hinsicht als auch mit Blick auf die Vertragsbedingungen. Die von uns im Sinne unserer Kunden definierten Anforderungen erfüllen die Stadtwerke Celle." (pfa)

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