Frankfurts Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann (links) und der Mainova-Vorstandsvorsitzende  Constantin H. Alsheimer freuen sich auf das Vorhaben in der Uckermark.

Frankfurts Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann (links) und der Mainova-Vorstandsvorsitzende Constantin H. Alsheimer freuen sich auf das Vorhaben in der Uckermark.

Bild: © Mainova AG/Stöhr+Sauer

Die Frankfurter Mainova AG baut ihr Erneuerbaren-Portfolio weiter aus und beteiligt sich mit knapp 25 Prozent an einem der größten deutschen Solarparks in Deutschland. Dieser soll im kommenden Jahr in der brandenburgischen Gemeinde Boitzenburger Land entstehen. Geplant ist laut Pressemitteilung eine installierte Leistung von etwa 175 Megawatt peak.

Zudem plant der Frankfurter Energieversorger, den gesamten jährlichen Stromertrag vollständig zu vermarkten. Die finale Baugenehmigung soll Anfang 2022 vorliegen. Weitere Gesellschafter sind der Initiator und Mehrheitseigner Solarenergie Boitzenburger Land GmbH (Hauptgesellschafter ist der Flächeneigentümer Dietrich Twietmeyer) und die GP Joule-Gruppe

Feldmann: "Ein echtes Leuchtturmprojekt"

„Von Frankfurt aus treibt die Mainova AG die Energiewende in ganz Deutschland aktiv voran. Der Park wird voraussichtlich 180 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Strom pro Jahr erzeugen – ein echtes Leuchtturmprojekt“, erklärte Frankfurts Oberbürgermeister und Mainova-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Feldmann.

„Mit der Energie aus dem Solarpark lassen sich rechnerisch rund 64.000 Haushalte mit umweltschonender Energie versorgen. Dabei realisieren wir das Großprojekt vollständig ohne Einspeisevergütung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz“, ergänzte der Mainova-Vorstandsvorsitzende Constantin H. Alsheimer. Um die wachsende Nachfrage nach Ökostrom bedienen zu können, will das Unternehmen künftig auch direkte Lieferverträge, so genannte Power Purchase Agreements, nutzen.

Das gesamte Erneuerbaren-Portfolio der Mainova verteilt sich auf mittlerweile 20 Standorte mit 150 MW installierter Kapazität. Die Wind- und PV-Parks befinden sich in Hessen, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein sowie in Frankreich. Alle Anlagen produzierten laut Mainova im Jahr 2020 zusammengerechnet 250 Gigawattstunden – für das Unternehmen war es nach eigenen Angaben das bisher erfolgreichste Jahr im Bereich der erneuerbaren Energien. (hoe)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper