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MVV meldet rückläufiges Halbjahresergebnis

Das Ebit für das erste Halbjahr 2024 des Mannheimer Energiekonzerns lag bei 299 Mio. Euro und damit um 43 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Diesen Ergebniseinbruch führt das Unternehmen auf das herausfordernde Marktumfeld zurück.
16.05.2024

MVV-Vorstandschef Georg Müler blickt auf ein Halbjahresergebnis im erwarteten Rahmen zurück.

"Wir bewegen uns bereits seit einigen Monaten in einem herausfordernden Marktumfeld, das insbesondere durch rückläufige Energiepreise an den Großhandelsmärkten sowie allgemeine Unsicherheiten gekennzeichnet ist", erklärte Georg Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV.

Bei dem Ergebnis des vorangegangenen Geschäftsjahres sei zudem zu berücksichtigen, dass dieses durch positive Einmaleffekte wie Veräußerungserlöse aus dem Verkauf von Beteiligungen sowie eine außergewöhnliche, großhandelspreisbedingte Entwicklung im Geschäftsfeld Commodity Services geprägt worden war, hieß es weiter aus Mannheim.

Umsatzanstieg um rund 300 Mio. Euro

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2024 (1. Oktober 2023 bis 31. März 2024) hat MVV seine Umsatzerlöse von 4,1 Mrd. Euro im Vorjahr auf 4,4 Mrd. Euro steigern können. Dies war insbesondere auf die Erfüllung von Termingeschäften zurückzuführen, die noch auf einem höheren Strompreisniveau abgeschlossen worden waren.

Außerdem habe MVV höhere Erträge in der Erzeugung und dem Netzgeschäft erwirtschaftet, während die Ergebnisse im Projektentwicklungsgeschäft geringer ausfielen.

Für das volle Geschäftsjahr 2024 hält das Unternehmen an der Prognose fest. Aus operativer Sicht gehe MVV unverändert davon aus, dass das Adjusted Ebit des Konzerns zwischen 360 und 440 Mio. Euro liegen wird. (am)