MVV-Vorstandsvorsitzender Georg Müller

MVV-Vorstandsvorsitzender Georg Müller

Bild: © MVV Energie

Der Mannheimer Energiekonzern MVV Energie sieht sich trotz Corona-Pandemie auf dem richtigen Kurs. Und führt dies auch auf den Einstieg des australischen Investors First Sentier Investors (FSI) zurück.

Dies sei ein "wichtiger Meilenstein" gewesen, sagte Georg Müller, Vorstandsvorsitzender des Konzerns. Damit sei es gelungen, die "latente Instabilität" im Kreise der Großaktionäre zu beenden.

First Sentier Investors hält 45 Prozent

Im Juni 2020 hatte First Sentier Investors die bis dahin von EnBW und Rheinenergie gehaltenen MVV-Anteile erworben. Der Anteil des australischen Investors beträgt 45,1 Prozent.

Gefolgt sind die MVV-Aktionäre der Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat bei der Bestimmung der Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr. Je Aktie werden 0,95 Euro ausgeschüttet. Damit steige die Dividende zum ersten Mal seit zwölf Jahren um fünf Cent je Aktie, teilt der Konzern mit.

98 Mio. Euro Gewinn im 1. Quartal

Die Geschäftsführung begründete die Erhöhung zum einen mit guten Geschäftszahlen aus dem vergangenen Jahr. Die MVV steigerte ihr operatives Ergebnis auf 233 Millionen Euro. Zum anderen verwies sie auf positive Aussichten im laufenden Jahr. Bei Umsatz und Ergebnis wolle man "mindestens" das Niveau des Vorjahres erreichen, hieß es.

Tatsächlich begann das neue Geschäftsjahr gut. Wie das Unternehmen bereits vor der Hauptversammlung bekannt gegeben hatte, erzielte es im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein operatives Ergebnis von 98 Millionen Euro. Das sind 17 Millionen Euro mehr als im Vorjahr.

Das MVV-Geschäftsjahr begann am 1. Oktober 2020. Das erste Quartal umfasste dementsprechend die Monate Oktober, November und Dezember.

Siehe auch: MVV Energie: Gewinn klettert um 21 Prozent nach oben

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