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Neuer großer TK-Netzbetreiber in Rheinland-Pfalz und Mittelhessen

Die zur Koblener EVM gehörende Kevag Telekom und die auf das B2B-Geschäft spezialisierte Teliko gehen zusammen. Wachstumspotenzial sieht man unter anderem im Geschäft mit Rechenzentren.
11.11.2022

Die KTK betreibt regionale Breitband- und Glasfasernetze und vermarktet ihre Telekommunikationsleistungen an Privat- und Geschäftskunden. Die teliko konzentriert sich auf das B2B-Geschäft und bietet ihr breites Spektrum an Telekommunikationsdiensten an.

Die Koblenzer Kevag Telekom GmbH (KTK) und die "teliko GmbH" (teliko) fusionieren. Dadurch entsteht laut Pressemitteilung einer der größten, alternativen Telekommunikations-Netzbetreiber im nördlichen Rheinland-Pfalz und Mittelhessen.

„Mit der Übernahme der teliko durch die KTK bündeln wir zukünftig die Kräfte und wachsen weiter“, erläutern Bernd Gowitzke und Stefan Dietz, Geschäftsführer der KTK, die ab sofort auch gemeinsam die teliko leiten.
 

Die KTK betreibt regionale Breitband- und Glasfasernetze und vermarktet ihre Telekommunikationsleistungen an Privat- und Geschäftskunden. Sie ist ein Beteiligungsunternehmen der Koblenzer Energieversorgung Mittelrhein (EVM) und seit 1997 als Provider und Netzanbieter tätig. Die teliko konzentriert sich auf das B2B-Geschäft und bietet ihr breites Spektrum an hochspezialisierten Telekommunikationsdiensten, wie beispielsweise das eigene Rechenzentrum, auch deutschlandweit an.

Erweiterung des Produktportfolios und Hebung von Synergien

„Beide Unternehmen ergänzen sich optimal“, ist Bernd Gowitzke von der Transaktion überzeugt. Mit dem Zusammenschluss der Netze werde nicht nur das Vertriebsgebiet und das Produktportfolio erweitert, sondern es werden auch vielfältige Synergien ermöglicht. Teliko bringe etwa erfahrene Spezialisten mit, die das personelle Fundament der KTK zusätzlich stärken, heißt es. Auch der Ausbau des Rechenzentrumsgeschäfts soll Teil der zukünftigen Wachstumsstrategie sein.

Ab sofort starten die notwendigen Prozesse für eine erfolgreiche Integration. Diese soll technisch, organisatorisch und kaufmännisch sehr zügig abgeschlossen werden, um schnell mit einer erweiterten schlagkräftigen Gesamtorganisation durchstarten zu können, so die Unternehmen. (hoe)