Zum neuen Jahr schließen sich in Süddeutschland Thüga Energie und Thüga Netze zu einem Regionalversorger zusammen, das teilte die Muttergesellschaft mit. Die neue Struktur soll die Zukunftsfähigkeit und Effizienz stützen und die Kooperationen mit kommunalen Partnern fördern. Gleichzeitig erfolgt ein Wechsel in den Geschäftsführungen beider Unternehmen.
"Der Regionalversorger aus Thüga Energie und Thüga Netze ist ein weiterer, wichtiger Schritt im Rahmen unseres Zukunftsprogramms 'Horizonte+2030'", sagt Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der Thüga AG. "Unser Ziel ist es, durch die Bündelung beider Unternehmen präsenter im Markt und effizienter für die Kundinnen und Kunden vor Ort zu sein." So sollen Kompetenzen für die Energie- und Wärmewende in den Regionen Hegau, Pfalz, Oberschwaben und Allgäu gebündelt werden.
Thüga will noch im Geschäftsjahr 2025 ihre Anteile an der Thüga Netze in die Thüga Energie einbringen. Aus den bisherigen Schwestergesellschaften werde damit in Zukunft ein vertikal integrierter Regionalversorger mit der Thüga Energie als Dachgesellschaft und der Thüga Netze als Netzbetreiber.
Veränderungen an den Unternehmensspitzen
Mit der Etablierung des Regionalversorgers kommt es zu Veränderungen in den Geschäftsführungen. Zu Jahresbeginn übernimmt Christoph Raquet die Geschäftsführung der Thüga Energie. Raquet, bislang Geschäftsführer der Thüga Netze, folgt auf Markus Spitz, der ab dem gleichen Zeitpunkt als Leiter der Region West bei der Thüga Aktiengesellschaft tätig sein wird. Die Geschäftsführung der Thüga Netze geht an Martin Bauer über, der zuletzt Leiter Netze im Unternehmen war.



