Das Team von Flexpower (von links): Jan Egidi, Max Amir Dieringer, Mirko Thoden, Amani Joas.

Das Team von Flexpower (von links): Jan Egidi, Max Amir Dieringer, Mirko Thoden, Amani Joas.

Bild: © Flex Power GmbH

Mit CF Flex Power (Flexpower) betritt ein neuer Stromhändler den europäischen Strommarkt. Das Unternehmen aus Hamburg setzt dabei auf die weitere Marktdurchdringung von erneuerbaren Energien und das Potential insbesondere von stationären Batteriespeichern, um Flexibilität für den Strommarkt bereitzustellen, wie Flexpower mitteilt.

Zusätzlich will das neue Handelshaus seine Dienstleistungen nicht nur Betreibern von Erneuerbaren-Anlagen anbieten, sondern auch weiteren Unternehmen, etwa Versorgern, Großverbrauchern oder anderen Stromhändlern, die Teile ihres Portfolios aus Risikogründen oder Personalknappheit von Dritten handeln lassen möchten.

Bilanzkreis angemeldet

Nach eigenen Angaben hat Flexpower bereits einen eigenen Bilanzkreis bei den Übertragungsnetzbetreibern angemeldet. Auch habe der Händler bereits die ersten Kunden angeworden, sowie erste PPA-Verträge abgeschlossen. Die vier Gründer und Managing Director, Max Amir Dieringer, Amani Joas, Jan Egidi und Mirko Thoden, kennen sich bereits vom Kölner Direktvermarkter für Erneuerbare Next Kraftwerke.

Die nötige Kapitalausstattung für Gründung und Geschäftsaufbau sowie für die im Stromhandel notwendigen Sicherungsgarantien erhält das Unternehmen demnach von einer britischen Schwester. Als Joint Venture der Gründer mit der in London ansässigen CF Partners (UK) starte das junge Unternehmen mit einem bereits seit 2006 auf den europäischen Energiemärkten etablierten Partner.

Von Preisschwankungen profitieren

"Wir sind bereit und freuen uns zum 01. Januar 2023 mit unserem eigenen erneuerbaren Portfolio in den Markt zu starten", sagt Max Amir Dieringer, CEO, Flexpower. "Als Händler können wir die derzeitigen Wogen auf den Energiemärkten gut navigieren und sind dadurch in der Lage unseren Kunden die nötige Sicherheit in diesem turbulenten Marktumfeld zu verschaffen."

Die Zeiten einer subventionsgetriebenen Energiewende näherten sich dem Ende. "Wir wollen Kunden mit unserem Markt Know-How unterstützen, um durch optimales Produktions- und Nachfrageverhalten von Preisschwankungen zu profitieren", so Dieringer weiter.

Geschäft mit flexiblen Assets

Demnach will das junge Unternehmen sein Angebot an Energie- und Zertifikatsprodukten auf den gesamten europäischen Kontinent ausweiten. Zunächst beschäftigt der Stromhändler 15 Mitarbeiter. Doch schnelles Wachstum sei geplant.

"Nach dem grundlegenden Aufbau der Infrastruktur werden wir uns vermehrt um das Geschäft mit flexiblen Assets kümmern", erläutert Amani Joas, Managing Director bei Flexpower. "Denn die derzeitige Preisvolatilität signalisiert eindeutig die steigende Nachfrage nach Flexibilität, die dringend nötig ist, um dem Ziel einer hundertprozentigen Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien näher zu kommen." (jk)

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