Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke

Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke

Bild: © Osterholzer Stadtwerke

Die Osterholzer Stadtwerke in der Nähe von Bremen haben im vergangenen Geschäftsjahr Insgesamt insgesamt solide Zahlen geschrieben. Bei erhöhtem Umsatz von 69,5 Millionen Euro (+3,5 Millionen Euro) konnte das operative Ergebnis (EBITDA) trotz zusätzlicher Risikovorsorgen in Höhe eines gesamten Jahresergebnisses auf 13,3 Millionen Euro gesteigert werden und liegt weiterhin auf hohem Niveau.

Die Bilanzsumme erhöhte sich von 94,2 auf erstmals über 100 Millionen Euro auf exakt 113,2 Millionen Euro (+20,2%). Entsprechend sank zwar die Eigenkapitalquote auf 34,7% (41,2%), dies ist aber immer noch eine gute finanzielle Basis.

"Durch die Energiekrise hat uns das Fundament gut getragen, das wir uns in den vergangenen Jahren aufgebaut haben.“, erklärte Christian Meyer-Hammerström, Geschäftsführer der Osterholzer Stadtwerke.

Deutliche Steigerung der Investitionen

Der regionale Energieversorger hat seine Investitionen auf knapp 11 Millionen Euro (Vorjahr 8 Mio. Euro) deutlich gesteigert. Die Investitionen liegen weiterhin mehr als doppelt so hoch wie die Abschreibungen, so dass die Substanz erneut gestärkt werden konnte.

Die hohen Investitionen, insbesondere aber die Risikovorsorgen in nennenswerter Höhe reduzierten aufgrund der sich daraus ergebenden steuerlichen Effekte den Bilanzgewinn um 10 Prozent auf 5,79 Mio. Euro, der nach Stärkung des Eigenkapitals an die Gesellschafter fließt.

Auszahlung an die Gesellschafter leicht rückläufig

So ermöglicht dieses Jahresergebnis eine Gewinnthesaurierung von über einer Million Euro. Diese Stärkung des Eigenkapitals in Kombination mit der getroffenen Risikovorsorge schaffe die Basis für erforderliche Zukunftsinvestitionen und die Leistungsfähigkeit der Osterholzer Stadtwerke, heißt es in einer Pressemitteilung.

Entsprechend der steuerlichen Effekte sank zwar die Auszahlung an die Gesellschafter auf knapp 4,8 Millionen Euro (-9,1%) – dennoch sei das Ergebnis in diese Form im Laufe des letzten Jahres nicht zu erwarten gewesen. (hoe)

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