Die meisten Direktvermarkter verzeichneten in den ersten sechs Monaten wachsende Portfolios.

Die meisten Direktvermarkter verzeichneten in den ersten sechs Monaten wachsende Portfolios.

Bild: © Fotowunsch/AdobeStock

Das Erneuerbarenunternehmen Baywa Re hat den Windpark Perscheid Ost an den Investment- und Assetmanager KGAL verkauft. Das Projekt mit über 17 MW Leistung befindet sich noch in der Bauphase.

Der Verkauf des Windparks, dessen Preis das Unternehmen nicht kommuniziert, ist die zweite Transaktion nach dem Verkauf des Windkraftprojekts Reichenbach (18,6 MW) an KGAL in diesem Jahr. Im Rahmen von Paragraph 6 des EEG wolle Baywa Re die umliegenden Gemeinden finanziell an den Erlösen des Windparks beteiligen, kündigte das Unternehmen an.

Die Realisierung der Projektpipeline stärke die Position des Unternehmens im Markt und leiste einen wertvollen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele in Europa, teilte das Unternehmen weiter mit.

"Nach unseren erst kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Projektverkäufen in Großbritannien und Deutschland sehen wir weiterhin ein starkes Interesse von Investoren an hochwertigen Windenergieprojekten. Wir planen bis Ende des Jahres zahlreiche weitere Verkäufe", kündigte Matthias Taft, CEO von Baywa Re, an.

Projektentwicklung bleibt Kernkompetenz

Einnahmen aus den Projektverkäufen sollen das Unternehmen in seinem Kerngeschäft stärken und frisches Kapital in die Umstrukturierungsmaßnahmen, spülen die derzeit laufen. Das Erneuerbarenunternehmen will sich künftig wieder stärker auf profitable Geschäftsfelder konzentrieren.

Dazu gehört vor allem die Projektentwicklung bei Wind, Solar und Batteriespeichern, aber auch der Betrieb solcher Anlagen als unabhängiger Stromerzeuger. Auch der Handel und die Direktvermarktung bleiben bestehen, hieß es aus München. (am)

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