Ein Enpal-Mitarbeiter erklärt, wie die Solarmodule aufs Dach montiert werden. Dazu nutzt das Unternehmen eigens entwickelte Dachhaken.

Ein Enpal-Mitarbeiter erklärt, wie die Solarmodule aufs Dach montiert werden. Dazu nutzt das Unternehmen eigens entwickelte Dachhaken.

Bild: © Vincent Pötzsch

Enpal hat sich als strategischer Investor an Theion, einem Start-up für Speichertechnologien auf Schwefelbasis beteiligt. Als PV-Unternehmen sei Enpal der ideale Partner für theion, um den schnell wachsenden europäischen Markt für stationäre Speicher im Photovoltaik Segment zu erschließen, hieß es in einer Pressemitteilung der beiden Unternehmen mit Sitz in Berlin.

Die Technologie von Theion basiert auf einer Plattformstrategie, bei der Schwefel als Kathodenmaterial eingesetzt wird. Das sei kostengünstig und weltweit in großen Mengen verfügbar.

Für Batterien für den Mobilitätsmarkt kombiniert theion Schwefel mit Lithium als Anodenmaterial. Für Energiespeicheranwendungen nutzt theion Natrium, einem Bestandteil von Kochsalz, als Anodenmaterial.

theion wurde zudem kürzlich von der deutschen Bundesagentur für disruptive Innovation (SPRIND) für ein Evaluierungsprojekt zur Erforschung von Natrium-Schwefel-basierten Zellchemien beauftragt.

Frühzeitig Zugang zur Technologie sichern

"Für Enpal ist diese Investition entscheidend, um sich frühzeitig den Zugang zu einer innovativen Batterietechnologie zu sichern und zeigt unser langfristiges Engagement bei theion", sagt Henning Rath, Chief Supply Chain Officer bei Enpal.

Die nachhaltige und kosteneffiziente schwefelbasierte Technologie werde eine Hochleistungsbatterie für stationäre Speicher zu stabilen Inputpreisen liefern und erhöhe damit die Unabhängigkeit der Lieferkette von Enpal.

"Unser Ziel ist es, durch die Kombination unserer Technologie mit dem starken Marktzugang von Enpal stationäre Speicher für jedermann zugänglich zu machen ", sagt Ulrich Ehmes, CEO von Theion. "Das Investment wird dazu dienen, unsere Produktentwicklung zu beschleunigen und die Marktreife zu erlangen.“

Rath kommt zum Beirat

Henning Rath wird den Theion-Beirat um den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden von Siemens, Gerhard Cromme, und den Tech-Unternehmer Lukasz Gadowski, dem Hauptinvestor, verstärken. (pfa)

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