(Symbolbild) Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden: 40 Prozent leichter als Aluminium durch den beanspruchungsgerechten Sandwichaufbau und gleichzeitig kosteneffizient durch ein neues Fertigungsverfahren.

(Symbolbild) Leichtbau-Batteriegehäuse aus Faserverbunden: 40 Prozent leichter als Aluminium durch den beanspruchungsgerechten Sandwichaufbau und gleichzeitig kosteneffizient durch ein neues Fertigungsverfahren.

Bild: © Sergii/AdobeStock

Das kanadische Unternehmen Li-Cycle hat nach eigenen Angaben mit dem Betrieb einer der größten Recyclinganlagen für Lithium-Ionen-Batterien in Europa begonnen. Die erste von zwei Fertigungslinien habe ihre Arbeit aufgenommen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Jede Linie habe eine Kapazität, um bis zu 10 000 Tonnen Lithium-Ionen-Akkus im Jahr zu recyceln. Nach und nach soll eine Gesamtkapazität bis zu 30 000 Tonnen erreicht werden. In der Fabrik bei Magdeburg sollen vor allem Autobatterien verarbeitet werden.

Für das Unternehmen bedeute die Fabrik bei Magdeburg den Eintritt in den europäischen Markt. Weitere Standorte in Europa sollen folgen. In der Anlage werden nach Unternehmensangaben alte Akkus zu einer «schwarzen Masse» geschreddert. Daraus sollen später durch ein spezielles Verfahren Lithium, Nickel und Kobalt gewonnen werden.

Das EU-Parlament hatte eine Aktualisierung der Batterierichtlinie verabschiedet, die unter anderem Mindestmengen für die Nutzung von recycelten Metallen wie Lithium, Nickel und Kobalt vorschreibt. Vor wenigen Wochen stellte der Chemiekonzern BASF in Schwarzheide in Brandenburg Pläne für das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien vor. (dpa/pfa)

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