Bernhard Günther, Innogys Finanzchef, auf einer Bilanzpressekonferenz im März 2019

Bernhard Günther, Innogys Finanzchef, auf einer Bilanzpressekonferenz im März 2019

Bild: © Federico Gambarini/dpa

Nach der Festnahme eines Verdächtigen im Fall des Säureanschlags auf den Manager Bernhard Günther hat dieser sich zu dem Ermittlungserfolg geäußert: «Ich freue mich sehr über diesen wichtigen Fortschritt des Ermittlungsverfahrens. Durch die Festnahme erhoffe ich mir, unserem Ziel ein großes Stück näher gekommen zu sein, die Mittelsmänner und den Auftraggeber dieses Angriffs auf mich zu identifizieren», teilte Günther am Freitag über seine Anwälte mit.

Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Säure-Anschlag auf Energie-Manager Bernhard Günther in Haan bei Düsseldorf haben die Ermittler in Belgien einen Verdächtigen festgenommen. Eine am Tatort sichergestellte DNA-Spur belaste laut Polizei und Staatsanwaltschaft den 41-Jährigen, der in der belgischen Provinz Limburg festgenommen worden sei. Er stehe unter dringendem Tatverdacht. «Unsere Beharrlichkeit zahlt sich aus. Wir geben nicht auf. Ich danke den Kriminalbeamten in Düsseldorf und in Belgien für ihre Arbeit, aber auch meinen Anwälten, die trotz mancher Rückschläge nicht lockergelassen haben.»

Günther, der erst mehrere Monate nach dem Anschlag, der im März 2018 auf ihn verübt wurde, deutlich gezeichnet in die Öffentlichkeit zurückgekehrt war, vermutete den Drahtzieher schnell in seinem beruflichen Umfeld: Er habe einen konkreten Verdacht, werde aber keinen Namen nennen. (dpa/amo)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper