Gut für Stadtwerke: Regionalisierung, Autarkie und Versorgungssicherheit rücken in der ökonomischen Debatte wieder in den Vordergrund.

Gut für Stadtwerke: Regionalisierung, Autarkie und Versorgungssicherheit rücken in der ökonomischen Debatte wieder in den Vordergrund.

Bild: © Nokhoog/AdobeStock

Das Joint-Venture von MET und Keppel Infrastructure firmiert unter dem Namen Keppel MET Renewables und soll in Westeuropa Wind- und Solarprojekte umsetzen. So soll die Neugründung in Greenfield- und Brownfield-Projekte investieren. Die Projekt-Pipeline soll möglichst schnell auf ein GW anwachsen.

Keppel Infrastructures und die MET Group arbeiten bereits seit 2020 zusammen. Damals erwarb Keppel Infrastructure einen Anteil von 20 Prozent an der Schweizer Unternehmensgruppe. Im Zuge der Joint-Venture-Gründung hat Keppel seinen Anteil am Energieversorger auf zehn Prozent reduziert. Die veräusserten Anteile gehen an Benjamin Lakatos, den Gründer und CEO von MET.

MET will Erneuerbaren-Portfolio auf zwei GW erhöhen

Keppel Infrastructure wird rund 30 Mio. Euro als Startkapital in das Joint Venture investieren, darunter auch den Erlös aus dem Verkauf der zehn Prozent einschliesslich der Gewinne. Jeweils 49,9 Prozent an Keppel MET Renewables werden von MET Group und Keppel Infrastructure gehalten.

Die MET Gruppe bringt ein bestehendes 213-MW-Portfolio an Solarprojekten in Italien in das Joint Venture ein; die Anlagen befinden sich in einem frühen Entwicklungsstadium und sollen zwischen Ende 2024 und Mitte 2025 schrittweise in Betrieb genommen werden. MET will durch die Beteiligung am Joint-Venture sein Erneuerbaren Portfolio auf zwei GW ausbauen. (lm)

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