"Wir warten nun zunächst auf die Entscheidung von Polizei und Staatsanwaltschaft zu den Ermittlungen", sagte die Sprecherin der Stadtwerke Schwedt, Jana Jähnke. (Symbolbild)

"Wir warten nun zunächst auf die Entscheidung von Polizei und Staatsanwaltschaft zu den Ermittlungen", sagte die Sprecherin der Stadtwerke Schwedt, Jana Jähnke. (Symbolbild)

Bild: © Balance Form Creative/AdobeStock

Nach dem Einsturz des Dachs eines Schwimmbads in Schwedt (Uckermark) hat die Staatsanwaltschaft Neuruppin Ermittlungen gegen unbekannt wegen Baugefährdung aufgenommen. Die Polizei werde zunächst Zeugen hören, die das Unglück am Sonntag unmittelbar erlebt hätten, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Dazu gehörten zwei Beschäftigte der Gastronomie des "Aquarium", die in dem ansonsten geschlossenen Freizeitbad einen Außerhaus-Verkauf anboten. Anschließend sollen technische Untersuchungen zur Unglücksursache eingeleitet werden. Weil das Bad wegen Sanierungsarbeiten geschlossen ist, wurde bei dem Einsturz des Daches niemand verletzt.
 

"Wir warten nun zunächst auf die Entscheidung von Polizei und Staatsanwaltschaft zu den Ermittlungen", sagte die Sprecherin der Stadtwerke Schwedt, Jana Jähnke. Im Sportbereich des Bades seien bei den Sanierungsarbeiten die Fliesen abgenommen worden. Das Dach sei nicht Teil der Sanierungsarbeiten gewesen.

Die für Donnerstag geplante Wiedereröffnung des Spaßbads sowie des Sauna- und Fitnessbereichs müsse verschoben werden, sagte die Sprecherin. "Denn wir wissen noch nicht, ob der Einsturz des Dachs über dem Sportbad auch diesen Bereich in Mitleidenschaft gezogen hat", erläuterte Jähnke. Zum Zeitpunkt des Einsturzes seien keine Bauarbeiten im Gange gewesen. (dpa/gun)

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