Die Solarwatt hat am Standort Dresden drei neue Produktionslinien eröffnet. Neben der Solarmodulfertigung (F8) mit einer Jahreskapazität von 300 MWp, wurden auch zwei Batteriespeicher-Linien aufgezogen. Dort soll unter anderem der Stromspeicher, den das Unternehmen in Kooperation mit BMW entwickelt hat, produziert werden.
So findet am Standort in Dresden die Endmontage des „Battery flex“ statt, so der Name des Batteriespeichers von BMW und Solarwatt. Der Speicher ist modular aufgebaut und kann über eine Kapazität von 4,8 kWh bis mehr als 240 kWh verfügen. Darüber hinaus werden auf weiteren 300 Quadratmeter Solarwatt-Batteriespeicher hergestellt. Die Zellmodule hierfür stammen vom Automobilzulieferer Webasto aus Bayern.
Deutlicher Stellenaufbau geplant
Im Rahmen der neuen Solarmodul-Linie (F8) sollen eine Million Module im Jahr vom Band laufen. Dabei geht es ausschließlich um Glas-Glas-Module – sie sind deutlich langlebiger und robuster als herkömmliche Glas-Folien-Kombinationen. Um die Leistungsfähigkeit zu verbessern, setzen die Dresdner bei F8 zudem auf größere Zellformate.
Solarwatt beschäftigt in der sächsischen Landeshauptstadt derzeit etwa 400 Personen. Bis zum Jahr 2025 sollen weitere 400 Stellen geschaffen werden. (lm)



