Während der Kölner ÖPNV auch 2021 coronabedingt mit niedrigen Fahrgastzahlen zu kämpfen hatte, steigerte die Rheinenergie ihr Ergebnis.

Während der Kölner ÖPNV auch 2021 coronabedingt mit niedrigen Fahrgastzahlen zu kämpfen hatte, steigerte die Rheinenergie ihr Ergebnis.

Bild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Die Stadtwerke Köln haben das Geschäftsjahr 2022 mit einem Überschuss leicht unter Vorjahresniveau abgeschlossen. Der Gewinn sank von 72,7 auf 68,4 Mio. Euro. Doppelt so viel wie im Vorjahr streicht dabei die Stadt selbst ein (40 Mio. Euro). Den Rest kann der Konzern als Gewinnrücklage behalten.

Insgesamt zog Andreas Feicht, neuer Vorstandschef des Kommunalkonzerns, ein positives Zitat. Die Holding habe die Energiekrise "gut gemeistert", wird der Manager in einer Presseaussendung zitiert. Dabei seien Versorgungssicherheit und die wirtschaftlichen Risiken im Vordergrund gestanden. "Für die Zukunft gilt es jetzt um so mehr, das fossile Zeitalter möglichst zügig abzulösen."

GEW mit größtem Ergebnisbeitrag

Traditionell warf die Stadtwerketochter GEW, die auch Mehrheitseigentümer des Energieversorgers Rheinenergie ist, mit diesmal rund 190 Mio. Euro den größten Gewinn ab. Im Vorjahr waren es etwa 201 Mio. Euro Plus gewesen.

Von schwierigen Corona-Pandemiejahren deutlich erholt zeigte sich die Nahverkehrstochter KVB. Sie zählte 236 Mio. Fahrgäste – ein Plus von rund 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Fahrgelderlöse seien jedoch, auch bedingt durch das Neun-Euro-Ticket, um acht Prozent gesunken. Das Defizit sank um 1,4 Mio. Euro auf 143,5 Mio. Euro.

Bäderdefizit sinkt leicht

Besucherzahlen fast auf Vor-Pandemieniveau verzeichnete die Stadtwerketochter Köln Bäder. Das Unternehmen registrierte rund 2,6 Mio. Gäste. Im Vorjahr waren es gerade einmal 1,2 Mio. Besucher gewesen.

Auch die Umsätze stiegen deutlich – um 80 Prozent auf insgesamt 15,6 Mio. Euro. Das Unternehmensergebnis lag bei minus 19 Mio. Euro. Auch das bedeutete eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (minus 20,4 Mio. Euro). (aba)

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