Die Gaskosten für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden sind laut einer Erhebung von Verivox auf Jahressicht um 28,2 Prozent gestiegen.

Die Gaskosten für einen Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden sind laut einer Erhebung von Verivox auf Jahressicht um 28,2 Prozent gestiegen.

Bild: © Ilya Rumyantsev/Adobestock

Bereits im Mai hatten die Stadtwerke München im Rahmen des Erwartungsmanagements den Kundinnen und Kunden eine deutliche Senkung der Energiepreise in Aussicht gestellt. Das setzt Deutschlands größter Kommunalversorger nun im Oktober respektive November um.

Der Arbeitspreis beim Erdgas etwa sinkt, wie angekündigt, zum Start der Heizperiode um rund 40 Prozent.  Ein Münchner Musterhaushalt (15.000 kWh/Jahr, Allgemeine Preise) zahlt ab Oktober 122,25 Euro pro Monat weniger (151,98 Euro statt 274,23 Euro). Das entspreche einer Senkung von 44,6 Prozent  im Vergleich zum aktuellen Preis, heißt es in einer Pressemitteilung.

Von der Preissenkung profitieren neben den Kund*innen in der Grundversorgung auch allen anderen Privat- und Gewerbekund*innen (außer bei laufenden Verträgen mit Festpreis).

Strompreis sinkt ab November um 20 Prozent

Im Vollversorgungstarif liegt der Arbeitspreis in der Grundversorgung dann ab Oktober bei brutto 11,31 Cent pro kWh und damit unter dem Deckel der Gaspreisbremse von 12 Cent.

Ab sofort werden die neuen Preise bei der Berechnung der künftigen monatlichen Abschlagszahlungen im Zuge der Jahresrechnung berücksichtigt. Zum 1. November 2023 werden die SWM zudem den Strompreis um mehr als 20 Prozent senken. (hoe)

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