Jan Schulz, Geschäftsführer der Stadtwerke Nordfriesland

Jan Schulz, Geschäftsführer der Stadtwerke Nordfriesland

Bild: © Stadtwerke Nordfriesland

Die "Knochenarbeit", wie es Jan Schulz, Geschäftsführer der Stadtwerke Nordfriesland, nennt, scheint sich auch im Corona-Jahr 2020 ausgezahlt zu haben. Wie schon im ersten Jahr nach der Fusion meldete das Unternehmen einen deutlichen Kundenzuwachs sowie ein Plus von zwölf Prozent beim Energieverkauf.

Dies spiegelt sich im Jahresergebnis wider. Die Stadtwerke erzielten laut Presseaussendung einen Überschuss vor Steuern von 3,1 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 2,5 Mio. Euro gewesen.

18 neue Ladesäulen

Entscheidend für den Unternehmenserfolg sei der Vertrieb, teilt Schulz mit. Die Stadtwerke setzten dabei in erster Linie auf "Vertriebsprofis" aus der Region, die mit nachgelagerten und schlanken IT-Prozessen unterstützt würden.

Als weitere Erfolge nennt Schulz neue ökologische und regionale Energieprodukte, 18 neue Ladesäulen in der Region oder auch den Zusammenschluss des Kundencenters mit dem neugestalteten Eingangsbereich des Erlebnisbades in Leck.

Erlebnisbad in Leck

Die Stadtwerke waren 2019 aus der Fusion der Werke Leck, Niebüll und Bredstedt entstanden. Dabei dürfte die Corona-Krise die erste große externe Herausforderung dargestellt haben.

Unter der Pandemie dürfte auch das Erlebnisbad in Leck gelitten haben. Zur Entwicklung der Besucherzahlen äußerten sich die Stadtwerke in der Mitteilung nicht.

Keine wirtschaftlichen Einbußen durch Corona

Nur so viel: Die Pandemie habe beim Kommunalunternehmen keine wirtschaftlichen Einbußen verursacht, heißt es allgemein. (aba)

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