Die ersten Rohre für das neue Fernwärmenetz haben die Stadtwerke Schrobenhausen bereits verlegt. (Symbolbild)

Die ersten Rohre für das neue Fernwärmenetz haben die Stadtwerke Schrobenhausen bereits verlegt. (Symbolbild)

Bild: © fefufoto/AdobeStock

Mit dem geplanten Ersatz des Kohlekraftwerks in Schrobenhausen durch ein hocheffizientes Gaskraftwerk wollen die Stadtwerke einen Meilenstein für die Erreichung der Klimaschutzziele legen. Nun verzögert sich die Fernwärmeversorgung jedoch wegen eines andauernden Genehmigungsverfahrens, wie der Kommunalversorger mitteilt.

Somit kann der Bau nicht zum geplanten Zeitpunkt Ende 2022 abgeschlossen werden. Um bereits beantragte Fördergelder für das Netz sicherzustellen, wollen die Stadtwerke und ihre Projektpartner die Regelversorgung nun mit Fernwärme aus der Zentralkläranlage realisieren.

Netz teilweise ausgebaut

Die dortige Wärmeversorgungsstation soll bis zum 3. Quartal 2022 geplant und gebaut sein. Alle bis dahin am Fernwärmenetz angeschlossenen Gebäude werden dann, bei einer kontinuierlich erwarteten Steigerung des Wärmeabsatzes, in zwei Ausbaustufen von der Zentralkläranlage aus versorgt.

Langfristig will der Versorger die Abwärme aus dem geklärtem Ablaufwasser über eine Wärmepumpe nutzen. In der Innenstadt haben die Stadtwerke in Seitgassen bereits vereinzelt das Fernwärmenetz. Die Maßnahmen fanden in vier Bauabschnitten von 2017 bis 2020 statt.

Erste Gebäude werden vorabversorgt

Seither sind 55 überwiegend sehr große Gebäude an das Netz angeschlossen. Die Vorabversorgung dieser Gebäude ist dabei bereits seit Ende 2019 über eine mobile Heizstation sichergestellt. 2021 wird das Netz erweitert.

Die Errichtung einer Anschlussleitung von der Innenstadt zur Zentralkläranlage erfolgt bis 2022 in zwei Abschnitten. Entlang der neuen Netzabschnitte können dabei weitere Gebäude angeschlossen werden. (jk)

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