Preiserhöhungen, die auf intransparenten Mitteilungen beruhen, sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW unwirksam.

Preiserhöhungen, die auf intransparenten Mitteilungen beruhen, sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW unwirksam.

Bild: © Alfons Ven/AdobeStock

"Welche Unterstützungen sollten Stadtwerke aufgrund der aktuellen Zuspitzung der Gaskrise von der Politik erhalten?". Diese Frage stellte die ZfK über die Plattform Civey, knapp 650 kommunale Entscheider nahmen teil.Grafik: © Screenshot Civey

Die Bezahlbarkeit von Energie und ein rapides Ansteigen der Zahlungsausfallrisiken im Zuge sich abzeichnender starker Preiserhöhungen bereitet Stadtwerken und Regionalversorgern aktuell am meisten Sorgen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von Civey im Auftrag der Zeitung für kommunale Wirtschaft mit knapp 650 kommunalen Entscheidern.

Auf die Frage „Welche Unterstützungen sollten Stadtwerke aufgrund der aktuellen Zuspitzung der Gaskrise erhalten?“ wünschten sich über 45 Prozent der Befragten mehr finanzielle Entlastungen der Verbraucher.

Mit 43 Prozent knapp dahinter rangiert der Wunsch nach einem Schutzschirm von Bund und Ländern für die Stadtwerkebranche. Für diesen macht sich der Branchenverband VKU seit Monaten stark. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hingegen sieht hier die Länder und die Kommunen in der Pflicht.

Auch Energiespar-Boni für Bürger stehen weit oben auf der Prioritätenliste

Weitere 41,3 Prozent der Umfrageteilnehmer würden stärkere Anreize zum Energiesparen in Form von Energiespar-Boni für Bürger begrüßen. An Nummer 4 der Prioritätenliste rangiert eine Vereinfachung der Genehmigungsprozesse für die Umstellung von Gas zu Öl oder Kohle in Kraftwerken, auf die 22 Prozent der Stimmen entfielen. Es folgen Energiespar-Boni für Unternehmen (20,6 Prozent) und eine Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wie während der ersten zwei Jahre der Coronapandemie. (hoe)

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