Windmühlen von Statkraft in Kjøllefjord.

Windmühlen von Statkraft in Kjøllefjord.

Bild: © Statkraft

Der norwegische Energiekonzern Statkraft will bis zum Jahr 2025 jedes Jahr umgerechnet gut eine Milliarde Euro in erneuerbare Energien investieren. Die Summe solle zum einen in die Modernisierung und Erweiterung der bestehenden norwegischen Wasserkraftwerke als auch für neue Onshore-Windkraft- und Solarkraftkapazitäten verwendet werden, wie der in Oslo beheimatete Staatskonzern am Mittwoch anlässlich eines strategischen Ausblicks für die Jahre 2019-2025 mitteilte. Bis 2025 sollen insgesamt 6000 Megawatt Onshore-Windkraft- und 2000 Megawatt Solarkraftkapazitäten aufgebaut werden, hieß es. Zudem will das Management das für Kunden betriebene Erzeugungsportfolio vom Volumen her verdreifachen.

Allein in das bestehende Wasserkraft-Geschäft in Norwegen werde jährlich rund 125 Mio. Euro fließen. Damit bleibe Norwegen der größte Einzelmarkt bei den Investitionen. Die weiteren Mittel verteilten sich vor allem auf Europa, aber auch in Südamerika und Indien wolle Statkraft weiterhin Erneuerbaren-Projekte realisieren. Statkraft ist nach eigenen Angaben der größte Ökostromproduzent Europas. Die neue Strategie umfasse sowohl die Entwicklung als auch die Erzeugung sowie den Handel mit erneuerbaren Energien. Auch der Kauf und Verkauf von Ökostrom für andere Unternehmen gehöre zum Portfolio von Statkraft.

Finanzierung auch durch Verkäufe

Das Investmentprogramm soll sowohl aus dem generierten Cash-Flow als auch durch den Verkauf von Anteilen an fertiggestellten Solar- und Windkraftprojekten an Finanzinvestoren erfolgen. (hil)    

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